Bewegung und Entspannung direkt auf dem Campus
Mit den „Move & Relax Points“ entstehen niedrigschwellige Bewegungs- und Entspannungsangebote, die sich unkompliziert in den Studienalltag integrieren lassen. Frei zugängliche Indoor- und Outdoor-Angebote sollen Bewegungsmangel und Stressbelastung entgegenwirken und Möglichkeiten für aktive Erholung schaffen – ohne feste Kurszeiten oder zusätzliche Zugangshürden.
Geplant sind unter anderem Sportboxen sowie sogenannte Stromfahrräder, mit denen durch Bewegung Energie zum Laden elektronischer Geräte erzeugt werden kann. Ergänzt werden die Angebote durch digitale Bewegungs- und Entspannungsimpulse, die über QR-Codes auf dem Campus abrufbar sind.
Ziel ist es, die körperliche und mentale Gesundheit der Studierenden zu stärken und zugleich neue Begegnungsräume auf dem Campus zu schaffen.
Studierende entwickeln mit
Partizipation ist ein zentraler Bestandteil des Projekts. Studierende wirken in Entwicklungs-, Kommunikations- und Evaluationsprozessen mit – etwa beim Bau der Stromfahrräder, bei der Konzeption digitaler Angebote oder im Rahmen wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.
Mit Beginn des Wintersemesters startet zudem ein Praxisprojekt zur Entwicklung und Umsetzung der „Relax-Rally“. Sie ergänzt das Gesundheitsangebot um einen interaktiven Baustein und lädt dazu ein, verschiedene Angebote auf dem Campus zu entdecken.
Gemeinsam für einen gesundheitsfördernden Campus
Die Umsetzung ist hochschulweit vernetzt: Fachbereiche, Verwaltung und Hochschulleitung bringen ihre Perspektiven und Kompetenzen in das Projekt ein.
Projektleiterin Anne Welzel hebt besonders diese Zusammenarbeit hervor: „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Engagement sich die unterschiedlichen Bereiche einbringen. Gemeinsam schaffen wir ein bewegungsfreundliches und gesundheitsförderndes Campusumfeld für unsere Studierenden und Beschäftigten.“
Nachhaltig verankern
Durch die Einbindung in bestehende Gesundheits- und Nachhaltigkeitsstrukturen sowie die wissenschaftliche Begleitung sollen die „Move & Relax Points“ langfristig auf dem Campus etabliert werden. So entsteht ein dauerhaft nutzbares Konzept, das Bewegung und Entspannung selbstverständlich in den Hochschulalltag integriert.
