Sportliche Höchstleistungen und ein anspruchsvolles Studium bedeuten für Studierende eine starke zeitliche Belastung. Hier setzt die gestern unterzeichnete Kooperation der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München an. Zusammen mit ihren Partnern – dem Studentenwerk München, dem Olympiastützpunkt Bayern sowie dem adh – möchte die LMU ihren studierenden Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern die bestmöglichen Studien- und Rahmenbedingungen bieten, damit diese ihr sportliches Engagement mit ihrer akademischen Ausbildung optimal verbinden können.
Ziel der Vereinbarung ist es zu verhindern, dass Spitzensportlerinnen und -sportler aufgrund ihrer sportlichen Verpflichtungen im Studium benachteiligt werden. „Die LMU möchte ihrer Verantwortung gegenüber den studierenden Spitzensportlerinnen und -sportlern gerecht werden, damit diese neben dem zeitintensiven sportlichen Engagement den Grundstein für ihre berufliche Karriere legen können“, sagt Professor Bernd Huber, Präsident der LMU.
Dies soll unter anderem durch eine flexible Studienplanung, die Unterstützung durch eine Mentorin oder einen Mentor in der zuständigen Fakultät, Unterbringung in Ortsnähe zum Olympiastützpunkt oder auch durch jeweiligen Urlaubssemester ermöglicht werden. Dr. Ursula Wurzer-Faßnacht, Geschäftsführerin des Studentenwerks München: „Wir freuen uns, dass wir auch die Spitzensportler unter den Studierenden mit unseren umfangreichen Leistungen unterstützen können.“
„Nach zehnjähriger Laufzeit unseres ersten Kooperationsabkommens war es an der Zeit, den nun neuen Vertrag den veränderten Rahmenbedingungen des Studiums wie auch des Spitzensports anzupassen“, sagt Klaus Pohlen, Leiter des Olympiastützpunktes Bayern. „So fanden optimierte Zulassungsmöglichkeiten und verbesserte Kommunikations-strukturen besondere Berücksichtigung. Nur so können auf der operativen Ebene in der Zusammenarbeit der Mentoren, der Fachbereiche und den Laufbahnberatern optimale individuelle Studienbedingungen für unsere Athleten geschaffen werden.“
„Die LMU ist die zweite Hochschule, die nach längerer Projektzugehörigkeit einen weiterentwickelten Vertrag der Förderkonzeption ,Partnerhochschule des Spitzensports’ unterzeichnet. Durch die aktualisierten Vertragsinhalte, die die Einführung einer Profilquote für studierende Kaderathleten regeln und eine Entlastung in der Studienbeitragsfrage vorsehen, verfügt die LMU über eines der national weitgehendsten und spitzensportfreundlichsten Förderangebote. Der Standort München als einer der drei bedeutendsten Spitzensportstandorte für Studierende bundesweit kann damit seine Attraktivität für talentierte Nachwuchsspitzensportlerinnen und -sportler weiter optimieren“, bekräftigt Olaf Tabor, Generalsekretär des adh.
Mit den Maßnahmen möchten die LMU und ihre Partner ihre Studierenden verstärkt an die Universität binden und die Zusammenarbeit mit den Institutionen des Spitzensports stärken.
