„Wir können sehr zufrieden mit der ersten Sitzung sein. Wir haben die entscheidenden Arbeitsabläufe festgelegt und grundlegende Entscheidungen für die nächsten zwei Jahre getroffen“, bilanzierte Arnold nach der Sitzung. Zunächst legte der Vorstand den Geschäftsverteilungsplan und sein Selbstverständnis für die kommende Amtsperiode fest. Als wichtigste Aufgabe wurde für die beiden nächsten Jahre der Strukturprozess identifiziert.
Abgestimmt wurde im Vorstand die Weiterführung dieses Prozesses, der mit der Strukturkommission II in die nächste Phase der Verbandsentwicklung geht. Bis zum 10. Februar haben die einzelnen Gremien noch Zeit ihre Vertretungen für die Kommission zu benennen. Dann werden auf Basis des auf der 108. Vollversammlung in Bochum verabschiedeten Leitbilds die künftigen Verbandsstrukturen sowie Handlungsfelder und strategische Ziele diskutiert.
Im Bereich des Wettkampfsports blickte der adh-Vorstand unter anderem noch einmal auf die Winter-Universiade 2013 im Trentino zurück und befasste sich mit der anstehenden WUC-Saison. Hierzu wurden die Nominierungskriterien für die Sportarten Badminton, Beach-Volleyball, Bogenschießen, Golf, Karate, Radsport, Rudern, Schach, Schießen und Teakwondo beschlossen. Eine der ersten Delegationen wird dann vom 25. bis 28. März zur WUC Reiten nach Abu Dhabi reisen.
Weitere Personalentscheidungen
Der neue Vorstandsvorsitzende Felix Arnold wurde ferner durch den Vorstand zum Jugendvertreter des adh gewählt. Damit vertritt der 26-jährige Student die jugendverbandlichen Interessen des adh in der Deutschen Sportjugend (dsj). Der Bildungsvorstand Moritz Mann übernimmt die adh-Repräsentanz in der AG „Bewegungsförderung im Alltag“ der Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Gesundheit. Kirsten Stegemann (Uni Lüneburg) ist für den adh als Vertreterin der Verbände mit besonderen Aufgaben des DOSB in dessen AG „Inklusion“ benannt worden. Zudem wurde der Druck einer neuen Hochschulsportperiodika zum Themenkomplex „Bewegungsorientiere Gesundheitsförderung an Hochschulen“ beschlossen.
Im Anschluss tauschte sich der Vorstand über die hochschul- und sportpolitische Offensive 2014 aus. Im Nachgang zur letztjährigen Bundestagswahl und im Zuge der neugebildeten Bundesregierung, sollen in den kommenden Monaten vermehrt Gespräche unter anderem mit den neuen sportpolitischen Sprechern aller Bundestagsfraktionen, den Vertretern des neuen Sportausschusses und verschiedener Ministerien geführt werden, um dort die Interessen des Verbands und seiner Mitgliedshochschulen zu vertreten.
Verändert hat sich durch die Auftaktsitzung des Vorstands die Zahl der Mitgliedshochschulen. Mit der Aufnahme der Fachhochschule der Polizei Sachsen-Anhalt wächst die Mitgliedschaft auf 191 Hochschulen.
