Nach der Begrüßung durch den Prorektor der FH Aachen, Prof. Dr. Josef Rosenkranz, hieß Peter Lynen, Leiter des Aachener Hochschulsports, die mehr als 25 Teilnehmenden herzlich willkommen. Den ersten Impuls setzte im Anschluss Alexander Schmidt: Der Dozent an der europäischen Business-Akademie in Berlin stellte verschiedene Elemente eines Eventkonzepts dar, die maßgeblich für den Erfolg einer Veranstaltung verantwortlich sind. So sollten grundsätzlich Ausgangslage, Ziele, Zielgruppe sowie Strategie konzeptioniert werden, bevor die Detailplanung eines Events startet. Schmidt wies darauf hin, dass „der Köder dem Fisch schmecken muss, nicht dem Angler“.
Anschließend präsentierte Peter Lynen verschiedene Events des Aachener Hochschulsportzentrums: 2017 plant und organisiert der Hochschulsport mehr als 13 – auch internationale – Veranstaltungen, wie beispielsweise den Lousberglauf, die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) Hockey, das Hochschulsportfest und erstmalig den RWTH Campuslauf. Lynen betonte dabei die Werte des Hochschulsports als Querschnittsaufgabe. So bieten solche Events Kommunikations- und Begegnungsplattformen, die besondere Lern- und Erprobungsfelder, wie beispielsweise für studentische Hilfskräfte und Volunteers ermöglichen. Darüber hinaus wirken die Veranstaltungen imagebildend und in hohem Maße identitätsstiftend.
Svenja Hildebrandt und Charlotte Stashik (Stabstelle Fundraising der RWTH Aachen) bereicherten das Netzwerktreffen mit einem Impuls zum Thema Fundraising. Hierbei wurde deutlich, das Fundraising – als nachhaltiger und strategischer Prozess – Projekte, Veranstaltungen oder auch Sportstätten ermöglichen kann. Nach diesem abschließenden theoretischen Beitrag starteten die Ehrungen der Sportlerinnen und Sportler sowie kurz darauf die Hochschulsportshow mit ihrem vielfältigen und bunten Programm.
In der Analyse der Show sind die hohe Qualität der verschiedenen Acts, die Dramaturgie und die Vielfalt des Programms besonders positiv bewertet worden. „Die Professionalität dieser Show ist selbst für mich mit mehr als 17 Jahren Erfahrung im Eventbereich beeindruckend“ bilanzierte Alexander Schmidt.
Im Anschluss setzte Catarina Clemens (Leitung PR & Sponsoring des Hochschulsports der RWTH Aachen) den nächsten Impuls zum Thema Öffentlichkeitsarbeit und formulierte folgenden Leitgedanken: „Neben dem Grundsatz der zielgruppenspezifischen Kommunikation, sollte stets beachtet werden: Was wollen wir – wem – wann – warum – auf welchem Wege – wie mitteilen?“ Weiterhin erläuterte Melih Özkardes (Eventkoordinator des Hochschulsports der RWTH Aachen) die Eventkoordination im Allgemeinen und am Beispiel der Hochschulsportshow. Abschließend gab Gregor Lowinski (Verantwortlicher für Tanz- und Bewegungskultur an der RWTH Aachen) Einblicke in die Showorganisation und die Entstehung des Bühnenprogramms der Hochschulsportshow.
adh-Vorstandsmitglied Dirk Kilian bilanzierte zufrieden: „Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Hochschulsportshow parallel stattgefunden hat, ist das Engagement des Aachener Hochschulsports bemerkenswert.“ Auch das Fazit der Teilnehmenden fiel durchweg positiv aus. Besonders die Verzahnung zwischen dem Netzwerktreffen und einem Event wurde als wegweisend für die kommenden Veranstaltungen bewertet.
Eine Bildergalerie zum Netzwerktreffen und der Hochschulsportshow ist auf der Facebook-Seite des adh abrufbar.
