Das Treffen baute auf dem während der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games beschlossenen und veröffentlichten Initiative Paper auf, in dem Impulse für eine stärkere Berücksichtigung von Inklusion und Parasport im internationalen Hochschulsport thematisiert werden.
Zu Beginn skizzierte Dr. Gerwin Reinink (Leiter des Referates III 6: Inklusion und Integration, Sport und Wissenschaft, Staatskanzlei NRW) Anlass, Thema und Zielsetzung des Treffens. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie als mögliches Pilotprojekt zunächst in Nordrhein-Westfalen belastbare Daten zu Studierenden mit Behinderung im Leistungs- und Hochschulsport erhoben werden können. Darüber hinaus wurde diskutiert, wie langfristig die Zahl der Parasportarten bei den FISU Games verstetigt oder sogar erweitert werden könnte.
An dem Austausch beteiligten sich Vertretende verschiedener Institutionen und Organisationen, darunter Dr. Tobias Bomhard, Kaan Cevahir (beide Referat III 6: Inklusion und Integration, Sport und Wissenschaft, Staatskanzlei NRW), Dr. Barbara Halberschmidt, Laura van de Loo (beide Universität Münster), Birger Hense (Universität Wuppertal und Vorsitzender der Landeskonferenz Hochschulsport NRW), Anne Kaiser (Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V.) sowie Benjamin Schenk (Generalsekretär) und Hannah Schäfer (FISU Games Referentin) als Vertretung des adh.
Parasport in Breite und Spitze
Ein Schwerpunkt lag auf dem Austausch und Brainstorming dazu, wie ein geeignetes Studiendesign zur Erhebung von Zahlen über Studierende mit Behinderung, die für die Entsendung zu den FISU World University Games infrage kommen, aussehen könnte sowie perspektivisch auch zur Erfassung von Studierenden, die am Hochschulsport im Sinne des Breitensports teilnehmen.
Zudem wurde diskutiert, welche Parasportarten sich besonders für eine stärkere Berücksichtigung bei künftigen internationalen Hochschulsportveranstaltungen eignen könnten.
„Das Treffen markiert einen ersten wichtigen Schritt, um das Thema Inklusion im Hochschulsport zu stärken und die Grundlage für mögliche wissenschaftliche Erhebungen zu schaffen. Wir haben uns gemeinschaftlich darauf verständigt, den begonnenen Austausch fortzuführen und gemeinsam Potenziale für eine Weiterführung zu erarbeiten“, blickt Hannah Schäfer optimistisch in die Zukunft.
