Einleitend zur Sitzung berichtete adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch zu allgemeinen Themen im adh und thematisierte dabei auch die Geschlechtergleichstellung. Positiv hervorgehoben wurde, dass sich der Frauenanteil im Sportbeirat seit 2019 (acht Prozenz) auf aktuell 36 Prozent erhöht hat. Auch bei internationalen Entsendungen zu FISU World University Games konnten deutliche Fortschritte erzielt werden – insbesondere bei Trainerinnen, Betreuerinnen und im medizinischen Betreuungsteam. Die gezielte Förderung von Nachwuchstrainerinnen wurde dabei als wichtiger Erfolgsfaktor benannt, wobei zugleich über konkrete Maßnahmen diskutiert wurde, wie diese Entwicklung in Zukunft weiter gefördert und ausgebaut werden kann.
Zyklusbasiertes Training und Transgender im Hochschulsportkontext
Ein fachlicher Schwerpunkt lag auf den Workshops des zweiten Sitzungstags. Im ersten Teil stand das Thema zyklusbasiertes Training im Fokus. Dabei wurden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Annahmen durch Dr. Mara Konjer (Uni Münster) vorgestellt. Die Teilnehmenden bearbeiteten in Kleingruppen verschiedene Szenarien aus dem Hochschulsportkontext und diskutierten, wie Trainerinnen, Trainer oder Betreuende für einen professionelleren Umgang sensibilisiert werden können.
Der zweite Workshop widmeten sie sich dem Themenfeld Transgender im Sport. Im gemeinsamen Austausch wurden aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Fragestellungen rund um Teilhabe, Fairness und Rahmenbedingungen im Hochschulsport diskutiert. Ziel war es, den Sportbeirat für die unterschiedlichen Perspektiven zu sensibilisieren und den Umgang mit dem Thema innerhalb des adh weiterzuentwickeln.
„Die Fachtagung des Sportbeirats hat erneut gezeigt, wie wertvoll der direkte Austausch der Disziplinchefinnen und -chefs und der Sportartbeauftragten ist. Besonders die Workshops liefern wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Hochschulsports und greifen Themen auf, die in Zukunft noch stärker an Bedeutung gewinnen werden“, betonte Sportbeiratssprecherin Anna-Katharina Fabian.
