19.05.2014 | Kategorie: Karate , DHM , 2014

Exzellente Ausrichtung und gutes sportliches Niveau bei der DHM Karate

Mehr als 200 Karatekas nahmen am Samstag an der Deutschen Hochschulmeisterschaft Karate teil. An der Hochschule RheinMain in Wiesbaden kämpften sie um 17 Deutsche Hochschulmeistertitel.

„Wir haben wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Die Zusammenarbeit mit dem Ausrichter war sehr gut. Die Anzahl der Kampfrichterinnen und Kampfrichter entsprach internationalem Niveau und die Gesamtveranstaltung kam einer Deutschen Meisterschaft sehr nahe“, freute sich Matthias Tausch. Der Disziplinchef Karate im Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) blickte zufrieden auf die DHM zurück. Mit mehr als 200 Aktiven brach die diesjährige Veranstaltung den Teilnahmerekord.

Auch sportlich konnten die Karatekas überzeugen. Im Kata-Wettbewerb der Männer stellte Jan Urke (Uni Gießen) sein Können unter Beweis. Der Sportler, der im November dieses Jahres für den Deutschen Karate-Verband bei den Weltmeisterschaften in Bremen an den Start geht, setzte sich souverän gegen seine Kontrahenten durch. Mit vier 5:0-Siegen kämpfte sich Urke ungefährdet ins Finale. Dort bezwang der Hesse Paul Baum von der TU Darmstadt. Gleich zwei Mal jubelte Stella Holczer (TU Kaiserslautern). In der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm erkämpfte sie sich die goldene Siegernadel. Silber ging an Katharina Beitler von der Uni Gießen. Auch in der offenen Klasse, an der alle Sportlerinnen unabhängig ihres Gewichtes teilnehmen durften, überzeugte Holczer. Die Athletin, die in gut einem Monat den adh bei den Studierenden-Weltmeisterschaften Karate im montenegrinischen Bar vertreten wird, kämpfte sich bis ins Finale. Dort traf sie auf Linda Hagen (HSfÖV Bremen), die ebenfalls zum Team des adh in Montenegro gehört. In einem spannenden Kampf setzte sich Holczer schlussendlich durch und feierte ihren zweiten DHM-Titel. Strahlend stand auch Zalwa Merboutia auf dem Siegerpodest. Die Sportlerin der HS RheinMain gewann vor heimischer Kulisse den Kumite-Wettbewerb der Kämpferinnen bis zum vierten Kyu (Graduierungsstufe im Karate).

Nach der erfolgreichen DHM blickt Matthias Tausch nun voller Vorfreude auf die Studierenden-Weltmeisterschaften (WUC). „Alle WUC-Sportlerinnen und –sportler haben in ihren Gewichtsklassen eine Platzierung erzielt. Jetzt haben sie vier weitere Wochen Zeit, an ihrem Feinschliff zu arbeiten“, sagte Tausch. Dabei freut sich der Disziplinchef vor allem darüber, dass die deutsche Mannschaft auch in der Teamwertung an den Start gehen kann. „Bei einer WUC ist es immer schwer, ein Team zu stellen. Deshalb bin ich besonders glücklich, dass wir mit einer Damenmannschaft an den Start gehen werden“, so Tausch. Bei der WUC erwartet der Disziplinchef, der schon einmal selbst bei Studierenden-Weltmeisterschaften am Start war, ein gutes Abschneiden seiner Aktiven: „Ich hoffe auf eine Medaille. Darüber hinaus ist alles weitere Zugabe.“

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