30 Millionen Studierende an 3000 Hochschulen im Vergleich zu knapp drei Millionen Studierenden an 300 Hochschulen – die Größendimensionen der beiden Partner China und Deutschland könnten unterschiedlicher nicht sein. Dennoch arbeiten beide Länder intensiv zusammen. Grund genug in einem gemeinsamen Gespräch weitere Schritte der Kooperation zu besprechen. „Bereits seit Jahren läuft die Zusammenarbeit im Bereich des Hochschulsports zwischen China und Deutschland gut. Von beiden Seiten wurde dieses noch einmal betont und deutlich gemacht, dass der Wille zu einer weiteren Intensivierung besteht“, resümierte der adh-Vorstandsvorsitzende, Felix Arnold, nach dem Besuch der Delegation zufrieden.
Anlässlich des deutsch-chinesischen Jahres des Jugendaustauschs 2016, hatte der Gesandte Botschaftsrat, Prof. Dong Qi, konkrete Projektanfragen im Gepäck. So wäre beispielsweise ein Austausch von Studierenden-Sportlerinnen und –Sportlern in den Mannschaftssportarten denkbar. Als eine Möglichkeit wurde die Studierenden-Weltmeisterschaft 3x3 Basketball angesprochen. Diese findet im kommenden November in Xiamen im Südosten Chinas statt. Bereits eine konkrete Anfrage läuft derzeit zu Maßnahmen im Bereich des Fußballs. Auch in der Trainerausbildung soll ab 2017 die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern intensiviert werden. Unterstützt wird dieses Projekt durch den Hessischen Fußball Verband.
„Projekte wie diese zeigen, dass der Hochschulsport zur internationalen Vernetzung der Hochschulen beitragen kann. Durch den kulturellen Austausch profitieren letztendlich nicht nur die Hochschuleinrichtungen, sondern auch die Studierenden, die unschätzbare Erfahrungen für ihr späteres Leben sammeln“, hebt Felix Arnold hervor und ist sich sicher – das Treffen in den Räumlichkeiten am h_da-Campus in Dieburg wird nicht das letzte gewesen sein.
