Du hast deinen Master im Fachbereich Öffentliche Gesundheitswissenschaften mit Ernährungsschwerpunkt abgelegt. Wie bist du von diesem Studiengang zum Hochschulsport gekommen?
Sport ist schon immer meine größte Leidenschaft gewesen und gehört seitdem ich klein bin für mich zum Alltag. Und daher war für mich früh klar, dass ich mich beruflich auf jeden Fall im Bereich Sport ausbilden lassen will. Unter dem allgemeinen Aspekt „Gesundheit“ habe ich mich schließlich für den Bachelor-Studiengang „Bewegung und Gesundheit“ an der Uni Gießen entschieden - ein sportwissenschaftlicher Studiengang mit Schwerpunkt Gesundheit und Ernährung. Daher der erste enge und berufliche Bezug zum Sport.
Nachdem ich selbst regelmäßig Angebote des Hochschulsports an der Uni Gießen in Anspruch genommen habe, habe ich in meinem Masterstudium an der Hochschule Fulda dann auch den direkten Kontakt zum Hochschulsport bekommen. Über mehrere Semester war ich als Übungsleiterin aktiv. Dabei habe ich den Hochschulsport und seine Strukturen besser kennengelernt und durch die gute Zusammenarbeit mit dem Team des Hochschulsports vor Ort auch einen ersten Einblick in organisatorische Bereiche bekommen. Währenddessen habe ich den Hochschulsport als interessantes Arbeitsfeld für mich entdeckt.
Auf welche Aspekte deiner zukünftigen Arbeit freust du dich vor allem?
Die Planung und die Organisation von Veranstaltungen haben mich schon immer begeistert und mir großen Spaß gemacht. Ich freue mich sehr, dass ich im Rahmen dieser Praktikumsstelle die Möglichkeit bekomme, diese Tätigkeiten im Bereich Sport umzusetzen und an der Organisation einer solchen Sportgroßveranstaltung beteiligt zu sein.
Auch die Zusammenarbeit mit jungen Leuten und die Möglichkeit zum Austausch und Zusammenarbeit mit internationalen Studierenden sowie Fachkräften ist für mich besonders spannend. Daher freue ich mich vor allem auf die Treffen im Vorfeld der EUSA-Games mit den teilnehmenden Hochschulen sowie das Treffen der Delegationsleitungen am 28. Mai 2014 in Rotterdam und natürlich ganz besonders auf die Zeit während der Veranstaltung.
Du wirst als Teil der deutschen Delegation zu den EUSA-Games 2014 nach Rotterdam fahren. Was erwartest du von den Spielen?
Ich erwarte eine spannende Zeit, in der ich sehr viel erleben werde und viele neue Erfahrungen sammeln kann. Ich bin gespannt auf neue Herausforderungen, bei denen ich meine Fähigkeiten unter Beweis stellen und durch die ich mich sowohl fachlich als auch persönlich weiter entwickeln kann. Besonders freue ich mich auf eine gute Zusammenarbeit im adh-Team, mit den Teilnehmenden der Hochschulen und den Mitgliedern des Organisationskomitees sowie Mitarbeitenden der EUSA. Auch wenn viel Arbeit auf uns zukommen wird, hoffe ich, dass ich auch ein wenig von den Spielen mitbekommen und somit ein umfassendes Bild der EUSA-Games erhalten werde.
Was fasziniert dich am Sport?
Sport und Bewegung spielen schon immer eine große Rolle in meinem Leben und seit meiner Kindheit war ich immer in Bewegung und auch früh in Sportvereinen aktiv.
Sport hat mir einfach schon immer Spaß gemacht und gerade heute ist es für mich auch der beste und effektivste Ausgleich zum Alltag. Hier kann ich abschalten und mich von dem ein oder anderen stressigen Tag „befreien“.
In den kommenden Monaten wirst du den adh und die verschiedenen Hochschulsporteinrichtungen kennenlernen. Was erhoffst du dir von deiner Tätigkeit im Verband?
Ich erhoffe mir, einen guten Einblick in die Arbeit des adh und der Hochschulsporteinrichtungen in Deutschland zu bekommen und diese Arbeit als interessantes Arbeitsfeld für mich zu entdecken. Weiterhin wäre es natürlich schön, neue Kontakte zu knüpfen und Anregungen für mögliche zukünftige Arbeitsfelder zu bekommen.
Danke für das Interview
