Sechs baugleiche Yachten (Mantra 28) des Hochschulsports Kiel boten Platz für Crews von vier bis fünf Seglerinnen. Dazu gingen 22 Teams in den Uni-Jollen an den Start. Bevor am Samstag die ersten Wettfahrten auf dem Programm standen, hatten die Teilnehmenden am Vortag die Gelegenheit, die Boote beim Einsiegeln besser kennenzulernen. Dabei konnten die Crews – für viele die erste Fahrt auf einem fremden Boot – die Aufgabenverteilung organisieren.
Starkwind von der ersten Wettfahrt an
Am ersten Wettfahrttag herrschten von Beginn an 15 bis 27 Knoten Wind, die den Crews in beiden Bootsklassen alles abverlangten. Böen und Winddreher machten jede Kreuz zur Entscheidung, auf den Vorwindkursen zählte saubere Bootsführung mehr als Risiko. Für den Sonntag war ab Mittag erneut Starkwind angesagt, deshalb startete die Wettfahrtleitung früher als geplant. Die Prognose traf ein: Bevor der Wind auf bis zu 27 Knoten in Böen auffrischte, konnten drei weitere Wettfahrten gesegelt werden - sportlich anspruchsvoller hätte das Wochenende kaum ausfallen können.
In der Klasse der Mantra-Segelyachten hatte die Crew der WG Hamburg mit Lily Lemcke, Hjalte Studt, Finn Moormann und Jakob Follmann am Ende die Bugspitze vorn. Fünf erste Plätze in sieben Wettfahrten ließen keine Zweifel offen. Auf den Podiumsplätzen folgten die Wettkampfgemeinschaften aus Konstanz und Hannover.
Bei den Uni-Jollen kam ebenfalls ein Team des Hochschulsports Hamburg auf den ersten Rang: Riek Rüstemeier am Ruder und Jannis Ehlert als Vorschoter gewannen vier von sechs Wettfahrten. Zweiter wurde die TU Berlin, Dritter die HAW Hamburg.
