21.08.2014 | Kategorie: Orientierungslauf , WUC , 2014

WUC Orientierungslauf: Staffel zum Abschluss im Pech

Nach einer guten Leistung wird die deutsche Staffel auf Grund eines Fehlers disqualifiziert. Dennoch blicken die Aktiven und ihr Disziplinchef zufrieden auf die Tage in Tschechien zurück.

Den Abschluss der Weltmeisterschaft der Studierenden im Orientierungslauf im tschechischen Olomouc bildete der Staffellauf. Drei Sportler gingen im Team an den Start. Für die deutsche Mannschaft begann Christoph Prunsche (Uni Paderborn). Der Ostwestfale machte seine Sache gut und übergab mit vier Minuten Rückstand auf die führenden Schweden auf Bjarne Friedrichs. Der Läufer der Uni Göttingen bestätigte seine gute Leistung vom Rennen über die Mitteldistanz und kämpfte sich weiter nach vorne. Dies gelang auch Sören Lösch. Der Doktorand der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der TU Chemnitz, machte weitere Plätze gut und brachte die deutsche Staffel vorerst auf Platz acht liegend ins Ziel. Doch nur kurze Zeit nach Ende des Rennens, an dem insgesamt 43 Staffeln teilnahmen, wurde das deutsche Team disqualifiziert. Bjarne Friedrichs hatte einen Sichtposten übersehen. Dadurch wurde sein Lauf ungültig und das deutsche Team aus den Ergebnislisten gestrichen. Trotz der Disqualifikation waren die Aktiven mit ihrer gezeigten Leistung zufrieden. Auch Disziplinchef Prof. Dr. Nikolaus Risch zog ein positives Fazit von den Tagen am Fuß der Karpaten: „Diese Woche war ein Gewinn für den deutschen Orientierungslauf. Das angestrebte Ziel, bei starker Konkurrenz unter den 32 teilnehmenden Nationen im ersten Drittel zu landen, wurde voll erreicht. Wir wollten bestmögliche Leistungen abliefern und Spaß haben. Beides ist gelungen.“