Mit der Praxiseinheit zum Escalating Density Training (EDT) startete das Seminar im extra dafür eingerichteten Trainingsraum des Hochschulsports der Uni Göttingen. Bei diesem Programm wird eine bestimmte Trainingsdauer festgelegt, in welcher die Intensität von Übung zu Übung gesteigert wird, sodass sich die Belastungszeit immer mehr „verdichtet“.
In den zwei Tagen führte Seminarleiter Stefan Adler die Teilnehmenden durch das Programm und ging zuerst mit ihnen den erlebten Trainingseinheiten auf den Grund: Bewegungen wurden detailliert analysiert und immer wieder selbst durchgeführt, um den Kern einer gelungenen Bewegungsausführung zu erfahren. Dabei stand die Zielsetzung jeder Trainingseinheit im Mittelpunkt. Eng damit verbunden ist die Auswahl der verschiedenen Übungen sowie deren Funktion und Auswirkung auf den trainierenden Organismus. Adler verdeutlichte, dass das Training zwar eine Herausforderung darstellen solle, aber auf jeden Fall zu bewältigen sein müsse.
Im Laufe des Seminars stellten die Teilnehmenden mit zunehmendem Wissen über die Zusammenhänge und Wirkungsweisen der einzelnen Übungen fest, dass die zu Beginn vermeintlich willkürlich zusammengestellten Trainingseinheiten einen perfekt konstruierten Ablauf darstellten.
Nicht nur die positive Grundidee des Functional Trainings und dessen Design wurde im Seminar vermittelt, sondern ebenso hilfreiche Übungen wie zum Beispiel dem „Storchenbaby“, ein dynamischer Bewegungsablauf für Beweglichkeit und Stabilität. Die praktischen Einblicke sorgten bei den Seminarteilnehmenden für viel Motivation, Functional Training selbst zu kreieren.
Teilnehmerin Maren Schulze von der Zentraleinrichtung Hochschulsport der FU Berlin zeigte sich begeistert vom ersten sportpraktischen Seminar seit mehr als drei Jahren: „Ein überragendes Seminar mit einem hervorragenden Dozenten, dessen Kompetenzen auf diesem Gebiet immer wieder beeindruckend sind. Dem Referenten gelang es, die Möglichkeiten der Umsetzung am eigenen Hochschulsport-Standort sehr interessant darzustellen und zu vermitteln, wodurch die Teilnehmenden viel Input mitnehmen konnten.“ Lob fand sie auch für die gastgebende Universität: „Der Hochschulsport der Uni Göttingen sorgte für perfekte Rahmenbedingungen bei diesem Seminar.“
