Das Gelände von Gyllbergen, das 15km südwestlich des WUC-Zentralortes Borlänge liegt, verlangte den Läuferinnen und Läufern mit für Skandinavien groben Höhenstrukturen, vielen Sümpfen und hohem Heidekraut konditionell alles ab. Langdistanztypisch prägten viele lange Postenverbindungen die Bahn, auf denen es galt, ständig Richtung und Kartenkontakt zu halten.
Am besten kamen damit die beiden Schweizer Sara Lüscher und Matthias Merz zurecht, welche sich die ersten Titel sichern konnten. Besonders eindrucksvoll war dabei der Sieg von Matthias Merz, welcher mit einem Vorsprung von über vier Minuten auch ein Ausrufezeichen in Hinblick auf die kommende WM in Trondheim setzen konnte.
Die deutschen Starter platzierten sich bei den Herren durchgehend in der vorderen Hälfte, mit der Entscheidung hatten sie jedoch nichts zu tun. Auch Leif Bader konnte als 30. nicht die erhoffte Top-Ten-Platzierung in seiner Wahlheimat erreichen. Die deutschen Damen haderten mit dem ungewohnt harten Gelände und konnten daher nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen.
