Die Veranstaltung hatte mehrere Intentionen: Einerseits sollte eine stärkere Vernetzung und ein besserer Austausch nicht nur zwischen den Sportreferentinnen und Sportreferenten, sondern aller Studierenden im Hochschulsport angeregt werden. Andererseits sollten unterschiedliche Konzepte und Infrastrukturen der Hochschulen vorgestellt, kennengelernt und erörtert werden. An dieser Stelle fiel bereits der enorm gewinnbringende Pluralismus auf: Sowohl bei den Organisationsstrukturen der einzelnen Einrichtungen als auch bei den unterschiedlichen Aufgabenbereichen der jeweiligen Teilnehmenden in ihren Institutionen.
Die Tagesplanungen des Organisationsteams sahen neben inhaltlichen Resultaten ebenso teambildende und vernetzende Aktivitäten vor. Die Teilnehmenden des Forum Studis starteten bereits am Freitag mit einem gegenseitigen Kennenlernen, der Formulierung der Veranstaltungsziele und den subjektiven Erwartungen. Den Tagesabschluss bildeten eine gemeinsame Wanderung und ein Lagerfeuer mit anschließendem Abendessen, bei dem die „Studis“ persönlich ins Gespräch kamen.
Der zweite Tag begann mit den ersten inhaltlichen Themenschwerpunkten: Alle Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, anhand einer selbst zusammengestellten Präsentation, die Aufgaben und den Aufbau des jeweiligen Hochschulsports und der Studierendenvertretung vorzustellen. Hier zeigten sich formelle, kapazitive, räumliche und finanzielle Unterschiede bei den verschiedenen Standorten. Auf Unklarheiten, Nachfragen und Anmerkungen reagierten die Referierenden kompetent, sodass ein höchst informativer Austausch entstand. Anschließend wurden Impulse für die Nachmittags-und Sonntagsslots gesetzt, hinsichtlich der Themenfindung und der Bearbeitung des Themenkomplexes „Kompetenzen“. Hierbei wurde reflektiert, welche Kompetenzen (Methoden-, Fach-, Sozial-, Selbstkompetenz) für das studentische Engagement bedeutsam sind und inwiefern der Erwerb dieser Kompetenzen durch das studentische Engagement unterstützt wird.
Nach der Mittagspause, in der zusammen gekocht sowie Sport auf Wasser und Land getrieben wurde, fanden sich die Teilnehmenden wieder im Seminarraum ein, um sich bei den letzten Präsentationen gegenseitig zu informieren. Anschließend bildeten die „Studis“ Arbeitsgruppen, um über die beiden Aspekte „Möglichkeiten zur Steigerung der Attraktivität von adh-Veranstaltungen“ und „Breitensport vs. Spitzensport – Entwicklung neuer Wettkampfformate“ zu diskutieren. Hier wurde beispielsweise die stärkere Eingliederung des Breitensports in nationale Wettkampfformate erörtert und der selektive Charakter, den manche Deutsche Hochschulmeisterschaften (DHM) ausstrahlen, hervorgehoben. Am Abend ließen die Teilnehmenden entspannt mit Beachvolleyball, Fußball, gemeinsamen Abendessen und geselligen Beisammensein den Tag ausklingen.
Am Sonntag diskutierten die Teilnehmenden abschließend den Punkt „Kommunikation im adh unter den Studierenden“ und arbeiteten Verbesserungsvorschläge aus. Hierzu wurde unter anderem festgehalten, dass die Kommunikation zwischen der Leitungsebene und den Studierenden verbessert werden sollte.
Das erste Forum Studis wurde von allen Beteiligten sehr positiv aufgenommen und bewertet. Es fand ein gewinnbringender Austausch mit positiven Anregungen statt. Dementsprechend positiv resümierte adh-Vorstandsmitglied Nikola Franić von der ausrichtenden Uni Marburg: „Es gelang uns, eine inspirierende, lockere und entspannte Atmosphäre im ersten Forum Studis am Edersee zu kreieren. Die vielen positiven und motivierenden Rückmeldungen zum neuen Format gilt es nun aufzunehmen und zu entwickeln. Wir freuen uns darauf.“
Auf der adh-Facebookseite ist eine Fotogalerie der Veranstaltung abrufbar.
