Nachdem die Formate „Workshops“ und „Sitzungen“ definiert wurden, erläuterte Sandra Werner Grundsätze der Planung und Gestaltung sowie das Selbstverständnis und die eigene Rolle in Workshops oder Sitzungen. So wird die Rolle als „Summe der Verhaltenserwartungen, die das relevante Umfeld an die Person, ihre Funktion oder Position hat“ definiert, was insbesondere bei der Leitung von Workshops oder Sitzungen von Bedeutung ist. Systemische Grundlagen, ein Einblick in den Konstruktivismus und in die verschiedenen Gruppenprozesse rundeten den theoretischen Block ab und sicherten den „Durchblick“ bei der Arbeit mit Gruppen. Diese stand anschließend im Fokus.
So erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Workshops zu entwerfen, Sitzungen zu leiten sowie die Methode des „Fishbowl“ und „Gruppenpuzzle“ auszuprobieren und kennenzulernen. Auch Großgruppenmethoden wie „World-Cafe“ oder „Open-Space“ sowie Kreative Methoden wie „Mindmapping“ oder „6-3-5-Methode“ wurden intensiv diskutiert und zum Teil ausprobiert. Die Ziele der Veranstaltung - Einsatzbereiche und Grenzen verschiedener Methoden praxisorientiert zu erfahren und zu reflektieren, wie Arbeitsprozesse innerhalb unterschiedlicher Settings lebendig und ergebnis- bzw. zielorientiert ausgerichtet werden können - wurden voll und ganz erreicht.
Nicht zuletzt der „Methoden-Reader“, der während des Seminars durch die Vielzahl der ausprobierten Methoden gefüllt werden konnte, sorgte für das tolle Feedback zur Veranstaltung.
„Sandra Werner gelang es, umfangreiches Methoden-Know-How zu vermitteln. Ich freue mich sehr, so viel praxisorientiertes Wissen aus der Veranstaltung mitzunehmen zu können“ resümierte Christoph Edeler, Leiter des Hochschulsports der TU Dortmund.
