Unweit der Wettkampfstätten der Winter-Universiade des vergangenen Jahres, macht der internationale Hochschulsport ab Sonntag am Lago di Ledro Station. Das Gewässer, das sich unweit des Gardasees in der Region Trentino befindet, bietet mit seiner Gebirgslage gute Voraussetzungen für die Wettkämpfe der Studierenden-Weltmeisterschaft Match Racing. 18 Mannschaften aus 14 Nationen kämpfen um die begehrten Medaillen. Mit dabei ist auch ein deutsches Team. Steuermann Adrian Maier-Ring (TU München), Wanja Märkle-Huß (DHBW Mosbach), Mathias Rebholz (ETH Zürich/Schweiz) und Jon Steinlein (TU München) vertreten die deutschen Farben in Italien. Dabei nimmt sich das Quartett einiges vor: „Unser großes Ziel ist das Halbfinale zu erreichen. Entsprechend unserer letzten Leistungen stehen unsere Chancen zumindest für das Viertelfinale gut. Alles andere ist Form- und auch Glückssache“, blickt Steuermann Adrian Maier-Ring voraus.
Auf die Mannschaft aus Deutschland wartet in den italienischen Alpen eine starke internationale Konkurrenz. Maier-Ring schätzt vor allem die Teams aus Frankreich, Australien und den skandinavischen Ländern als Konkurrenz um die Viertel- und Halbfinalplätze ein. In diesen Ländern sei die Unterstützung groß und junge Seglerinnen und Segler würden besonders gefördert. Sich mit diesen Mannschaften im Wettkampf zu messen, macht eine große Motivation für die vier Sportler aus Deutschland aus. „Wir freuen uns, junge Match Race Seglerinnen und Segler aus aller Welt kennenzulernen und in hochklassigen Rennen gegen sie anzutreten. Sowohl die Regatten als auch das Rahmenprogramm versprechen eine unvergessliche Woche am Ledrosee“, sagt Maier-Ring. So sind der gemeinsame Austausch zwischen den Rennen und das Messen auf dem Wasser die beiden Komponenten, die den Reiz der Studierenden-Weltmeisterschaft Match Racing für das deutsche Quartett ausmachen.
Hier finden Sie die Steckbriefe der deutschen Mannschaft.
