Bildungsrankings
Mit dem Bildungsranking verfolgt der adh das Ziel, Leistungen seiner Mitgliedhochschulen im Bildungsbereich anzuerkennen, den Wettbewerb untereinander zu fördern und zu einer stetigen Qualitätssteigerung anzuregen.
Nachdem drei Jahre in Folge die Hochschule Fulda das Ranking der Mitgliedshochschulen mit 15.000 Studierenden und weniger gewonnen hatte, konnte sich 2017 die TU Kaiserslautern knapp vor Fulda durchsetzen und das Ranking für sich entscheiden. Einen großen Anteil daran hat die Ausrichtung von zwei Bildungsveranstaltungen: „Soziale Medien im Hochschulsport“ sowie die Auftaktveranstaltung zur Initiative „Bewegt studieren – Studieren bewegt!“ der Techniker Krankenkasse und des adh. Die Hochschule Fulda richtete zwei hervorragend bewertete Veranstaltungen ("Arbeitstagung der kleinen Hochschulsporteinrichtungen" und eine "Multiplikatorenschulung Inklusion") aus und sicherte sich damit sowie mit vielen Teilnahmen an Bildungsveranstaltungen wertvolle Punkte. Mit der Ausrichtung des „Netzwerktreffens Breitensport“ gelang der Uni Oldenburg, die im Ranking Platz drei erzielt, der Sprung aufs Treppchen.
Der Rankingsieger 2017 bei den Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierende ist die Uni Wuppertal. Ausschlaggebend hierfür waren die Ausrichtung der Perspektivtagung im Frühjahr 2017 sowie eine umfangreiche Teilnahme an adh-Bildungsveranstaltungen. Mit knapp 20 Punkten Abstand folgt die Uni Hamburg auf dem zweiten Platz. Sie richtete 2017 mit dem Netzwerktreffen Fitnesszentren sowie dem Seminar „Schlüsselqualifikationen im und durch den Hochschulsport“ gleich zwei Bildungsveranstaltungen aus. Auf dem dritten Platz folgt mit knapp zwölf Punkten Abstand die Uni Göttingen. Neben der Ausrichtung des Seminars „Nachhaltigkeit im Hochschulsport“ sammelte sie auch durch viele Teilnehmende wichtige Punkte.
Wettkampfrankings
Das Wettkampfranking setzt sich aus der Summe dreier Teilrankings (Leistungsranking, Teilnahmeranking und Ausrichterranking) zusammen. Alle drei Rankings betrachten nur die absoluten Leistungen der Hochschulen, ohne eine Gewichtung nach Hörerzahlen vorzunehmen. Dadurch bedingt finden sich vor allem die großen Wettkampfgemeinschaften, die über ausgeprägte Wettkampfsportstrukturen verfügen, auf den vorderen Rängen. Aber auch zahlreiche Einzelhochschulen und kleine Wettkampfgemeinschaften können sehr gute Erfolge vorweisen.
Ihren Spitzenplatz im Gesamtranking konnte die WG München aufgrund ihrer Top-Platzierungen im Ausrichter- und Leistungsranking souverän verteidigen. Den Vize-Titel holt sich die WG Karlsruhe und konnte sich damit deutlich gegenüber dem Vorjahr (5.) verbessern. Den 3. Rang erreicht wie im letzten Jahr die WG Münster. Die Uni Marburg auf Platz 6 und die Uni Frankfurt auf Platz 10 sind die besten Einzelhochschulen in den Top 10.
Das Bildungsranking in der Übersicht gibt es <media 17957 - - "TEXT, Bildungsranking 2017, Bildungsranking_2017.pdf, 152 KB">hier</media>, das Wettkampfranking finden Sie unter diesem <media 17958 - - "TEXT, Wettkampfranking 2017, Wettkampfranking_2017.pdf, 260 KB">Link</media>.
