Foto: A. Johannes Wyneken
29.05.2015 | Kategorie: adh-Open , Wellenreiten , 2015

adh-Open Wellenreiten 2015

Die adh-Open Wellenreiten gastieren wieder einmal an den Stränden Seignosses. Bei einem Teilnahmerekord fielen gestern die Entscheidungen.

An drei Contesttagen traten im französischen Seignosse die besten deutschen Studierenden in den Disziplinen Longboard Women, Longboard Men, Open Women und Open Men bei besten Bedingungen gegeneinander an.

Die Disziplin Women Longboard konnte Valeska Schneider von der TU München mit einem Score von 12,5 für sich entscheiden. Sie platziert sich damit in großem Abstand zu ihren Konkurrentinnen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund ihrer noch verhältnismäßig kurzen Surfkarriere eine beachtliche Leistung. In der Rangliste folgten Janne Schwarck (Uni Kiel) als Zweitplatzierte sowie Valerie Schlieper (Uni Hamburg) auf dem dritten und Alexandra Siebert (Uni Mainz) auf dem vierten Platz.

Der Sieger der Klasse Longboard Men der diesjährigen adh-Open ist keine Überraschung: Hier machte Paul Günther von der Hochschule Macromedia München das Rennen. Er ist über den gesamten Contest auch in der Klasse Open Men souverän gesurft. Seinem schärfsten Konkurrenten auf dem Longboard, Philip Mappes,  fehlte das entscheidende Quäntchen Glück. Der Student aus Heidelberg ging als Zweitplatzierter aus dem Finale. Platz drei belegte Tristan Schade von der Uni München, Platz vier ging an Lennart Girard von der Uni Kiel.

Bei den Open Women siegte die Australierin Letarcia Hurt, die aktuell an der HAW Hamburg Ingenieurwesen studiert, vor der Vorjahressiegerin Valerie Schlieper (Uni Hamburg), Yvonne Hoffmann (Hochschule Worms) und Valeska Schneider (Uni München) auf Platz vier.

Bei den Open Men brach Alexander Tesch von der Technischen Universität Hamburg-Harburg einen neuen adh-Open Rekord: Er ist der erste Gewinner der Klasse Open Men, der im Folgejahr seinen Titel verteidigen kann. Zwischen Platz zwei, drei und vier des Finales Open Men fiel die Entscheidung der Judges sehr knapp aus. Das zeigt, auf welchem hohen Niveau im diesjährigen Finale gesurft wurde. Sehr gute Leistungen erbrachte auch der Zweitplatzierte Dominik Becker der HS Fresenius vor Bruno Luz (Humboldt Universität Berlin) und Philip Mappes (Hochschule Heidelberg).