„Die WUC gibt sehr aktuelle Einblicke in den Leistungsstand der Weltelite in unserem Sport und zwar im Allgemeinen, nicht nur im studentischen Bereich. Denn wie die Erfahrung aus den Vorjahren zeigt, weist das Teilnehmerfeld bei Studentenweltmeisterschaften und den regulären WMs eine verblüffende Kongruenz auf. Nicht selten trifft man auf amtierende Weltmeister oder Olympiasieger,“ weiß adh-Disziplinchef Alfred Wallraf um die Qualität des Teilnahmefelds. Deshalb biete dieses Wettkampfformat international eher unerfahrenen, jüngeren Athletinnen und Athleten eine gute Herausforderung, die in der Vergangenheit durchaus erfolgreich angenommen worden sei.
Für alle vier startenden Deutschen Triumf Beha (DSHS Köln/Poomsae), Volkan Celik (Uni Bochum/Freikampf), Franziska Schneegans (Uni Hildesheim/Poomsae) und Carolin Stahl (TH Mittelhessen/Freikampf) sieht Wallraf realistische Chancen, unter die Top-Ten zu kommen. „Um Podest-Platz-Prognosen, deren Trefferquote im Allgemeinen doch recht gering ist, abgeben zu können, müsste man die Konkurrenz genauer kennen. Hier beschränke ich mich auf das Prinzip Hoffnung,“ ergänzt der adh-Disziplinchef.
Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme wurden jedenfalls im Vorfeld geschaffen. Mit Beha, Celik, Schneegans und Stahl wurde die beste studentische Delegation gefunden. Wallraf weiß um die enorme Unterstützung durch die Deutsche Taekwondo Union: „Mit der Entsendung eines Bundestrainers können wir auch dieses Mal mit einer optimalen Unterstützung seitens des Fachverbandes zur WUC nach China fahren. Die Attraktivität einer WUC-Beschickung ist seit der Einordnung dieser Veranstaltung als internationales Ranglistenturnier enorm gestiegen.“
Die wachsende Bedeutung der WUC liegt nicht zuletzt auch an der erfolgreichen sportlichen Entwicklung ehemaliger WUC-Teilnehmerinnen und –Teilnehmer. Zuletzt konnte sich beispielsweise Helena Fromm (HS Ansbach) nach ihrer WUC-Teilnahme 2012 über die Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen in London freuen.
Steckbriefe vom deutschen Team
