„Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. In zwei Wochen habe ich mein Medizinexamen. Das ist dann doch immer im Hinterkopf. Trotzdem hat mir der Wettkampf auch ein wenig geholfen, um den Kopf frei zu bekommen“, resümiert die deutsche Starterin Ulla Gatzweiler (Uni Köln). Wenig überrascht ist sie vom starken Abschneiden der Afrikanerinnen. Allein sechs Starterinnen vom afrikanischen Kontinent kamen in die Top-Ten. „Durch die relativ kurze Anreise war dies zu erwarten“, so Gatzweiler.
Nach verhaltenem Start zogen die Favoritinnen nach und nach das Tempo an. Die Gruppe um Gatzweiler versuchte zu folgen, doch bei der deutschen Studentin machte sich nun die Höhe des über 1000 Meter Höhe liegenden Austragungsorts in den Beinen bemerkbar. Auch wenn für Gatzweiler am Ende eine etwas bessere Platzierung möglich gewesen wäre, bleibt ihr die WUC in guter Erinnerung. „Nicht nur der Wettkampf, sondern auch die Rahmenbedingungen sowie Begegnungen am Rande des Wettkampfes waren hier etwas ganz Besonderes“, vergleicht die zweimalige EM-Starterin die Studierenden-Weltmeisterschaft mit sonstigen Wettkämpfen. Und so hat die Kölnerin am Ende noch ein Lob für die Gastgeber parat: „Die afrikanischen Ausrichter haben sich sehr gastfreundlich präsentiert. An ihre positive Art werde ich mich sicherlich noch lange erinnern.“
