Nach der Qualifikation am Donnerstag, den 3. Juli, befanden sich die Athletin Velia Schall auf Platz 18 und der Athlet Martin Endrizzi auf Platz 23. In der Mixed-Team-Qualifikation am selben Tag platzierte sich das deutsche Team auf Rang 11 und musste im 1/8-Finale so gegen die sechstplatzierten USA antreten. Zunächst schien das Match recht ausgeglichen (2-2), nach den weiteren Sätzen (1-3, 0-3, 3-2) kristallisierte sich jedoch die Dominanz der US-Amerikaner heraus, die das deutsche Team letztendlich mit 10-6 besiegten. Damit erreichten Velia und Martin im Team-Mixed-Wettkampf den neunten Rang.
Velia Schall startete am Folgetag zunächst mit einem Freilos in die Einzelentscheidung und traf im 1/16-Finale auf die frisch gebackene Weltcup-Siegerin Sarah Prieels aus Belgien. Diese Begegnung begann zunächst vielversprechend - nach den ersten drei Sätzen lag Velia sogar leicht in Führung. Der vierte Durchgang ließ jedoch die Erfolgschancen schwinden. Aufgrund eines schlechten Schusses unter Zeitdruck ging das Match mit 140:143 gegen die nervenstarke Belgierin verloren. Somit reichte es für Velia Schall in der Disziplin „compound women“ nur zu Platz 17.
Martin Endrizzi musste im Gegensatz zu Schall schon im 1/32-Finale antreten. In diesem stand die Begegnung mit dem Polen Jakub Hubney bevor. Diese entschied der Deutsche mit starken 144:122 Ringen für sich und zog somit ins 1/16-Finale ein. Hier stand er nun dem Russen Mikhail Filatov entgegen. Zwischen beiden entwickelte sich eine „extrem spannende Begegnung auf hohem Niveau. Die Führung wechselte mehrfach hin und her“, bilanzierte der Trainer Cornils. Martin setzte sich schließlich auch im 1/16-Finale gegen den Russen Filatov durch und entschied die Begegnung mit 143:142 Ringen knapp aber verdient für sich.
Der anfängliche Erfolg konnte im 1/8-Finale jedoch nicht weitergeführt werden. Hier verlor Endrizzi mit 141:145 Ringen nach einem ebenfalls hochspannenden Match gegen den Athleten Evren Cagiran aus der Türkei. Somit belegt belegte der junge und international noch wenig erfahrene Platz Endrizzi einen achtbaren neunten Platz. Das deutsche Team kehrt damit in diesem Jahr leider ohne Medaille von den Studierenden-Weltmeisterschaften zurück. Die nächsten Gelegenheiten für Medaillen-Chancen sieht Trainer Cornils jedoch bereits im nächsten Jahr bei der Universiade 2015 in Korea sowie in zwei Jahren bei den Studierenden-Weltmeisterschaften 2016 in der Mongolei.
