12.07.2016 | Kategorie: EUG , Basketball , 2016

Wettkampf-Auftakt in Zagreb

Der sportliche Auftakt in die diesjährigen EUSA-Games ist gemacht. Aus deutscher Sicht gleich mit einigen Erfolgen. Im Basketball setzte sich das Göttinger Hochschulteam mit 61:51 gegen die Uni Split durch, für acht deutsche Boote gehen die Wettkämpfe am Donnerstag in den Finals für vier mit den morgigen Halbfinals weiter.

Mit einem zehn Punkte-Sieg begannen für die Uni Göttingen die Europäischen Hochschulsport-Spiele in Kroatien. Für Trainer Salih-Gökhan Özbas der ideale Start ins Turnier: „Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Auch wenn wir anfangs etwas nervös agiert gespielt und so einige Fehler gemacht haben, hat heute die Einstellung gestimmt.“ Im ersten Viertel konnten sich das niedersächsische Team einen Dreipunkte-Vorsprung erarbeiten, den sie auch im zweiten Spielabschnitt hielt (30:27). Die Deutschen kamen nach dem Seitenwechsel besser aus der Kabine und schienen die Partie im Griff zu haben, einige Turnover ließen dann aber die Gegnerinnen wieder Hoffnung schöpfen. „Das können wir uns gegen stärkere Gegner nicht erlauben“, bilanziert Özbas. Bereits morgen hat sein Team um 11.30 Uhr die Möglichkeit gegen die TU Ivanovo (Russland) einen weiteren Schritt Richtung Viertelfinale.

Die Abendspiele verliefen aus deutscher Sicht weniger erfreulich. Die Bochumer Basketballerinnen trafen auf die amtierenden Hochschul-Europameister der Uni Warschau. Obwohl die Damen aus dem Ruhrgebiet sich gut verkauften, endete ihre Premiere 42:54. Dabei spiegelte das Ergebnis den Spielverlauf nicht wieder. Drei Minuten vor dem Spielende noch mit fünf Punkten zurückliegend, ging den Bochumerinnen die Kraft aus. Das Herrenteam der WG München traf im ersten Gruppenspiel gleich auf Mitgastgeber Rijeka. Mit einer deutlichen Niederlage stehen die Süddeutschen morgen direkt unter Zugzwang. Gleiches gilt auch für die Würzburger Korbjäger. Die Deutschen waren der Uni Bologna körperlich und spielerisch unterlegen und verloren so mit 38 Punkten. Eine frühe 20 Punkte-Führung der Südeuropäer konnten die Studenten aus der Bundesrepublik nicht mehr kontern. Die starke Dreierquote und ein klares Rebound-Plus ließ kein Zweifel am Ergebnis aufkommen.

Rudern – Acht deutsche Boote sichern sich das Finalticket

Auch bei den Hochschulruderern aus der Bundesrepublik fiel die Bilanz des ersten Tages positiv aus. Zwölf der insgesamt 18 Boote schafften die direkte Qualifikation für die Halbfinals oder Finals. Vor allem die Männer-Einer machen Hoffnung auf vordere Platzierungen. Malte Hein (Uni Kiel) gewann seinen Vorlauf im leichten Einer souverän mit vier Sekunden Vorsprung auf den Schweizer Serafin Streiff. Maximilian Fränke (HfPV Wiesbaden) und Patrick Leineweber (Uni Hannover) schafften ebenfalls als die Zeitschnellsten den Sprung ins Halbfinale. Dasselbe Kunststück gelang dem Vierer und dem Doppel-Vierer aus der Bundesrepublik. Die WG Karlsruhe löste das Finalticket ohne Probleme als Vorlaufsieger vor der Durham University wie das Quartett aus Bremen.

Die Ergebnisse vom 12. Juli 2016