19.05.2009 | Kategorie: EUC , Volleyball , Wettkampf

Spannung pur am ersten Wettkampftag der EUC Volleyball

Am ersten Wettkampftag der EUC Volleyball dominierten zwei stark auftretende türkische Teams die Gruppenspiele der Herren. Bei den Damen verbuchte die WG Hamburg einen Heimsieg.

Vorrundenspiele der Herren / Tag 1

Gleich zwei Deutsch-Türkische Begegnungen standen auf dem Spielplan des Herrenfeldes am ersten Wettkampftag der Europäischen Hochschulmeisterschaft Volleyball in Hamburg – und es sollten zwei besonders spannende werden. In der Halle am Alten Teichweg trafen die Mannschaften der Universität Gazi Osman Pasa aus der Türkei auf die Volleyballer der Universität Erlangen-Nürnberg. Zunächst sah es nach einer deutlichen Angelegenheit für die türkische Mannschaft aus, die mit 8:1 im ersten Satz in Führung ging. Dabei war es vor allem die schwache Annahme der Deutschen, die den Rückstand verursachte. Nach einer Aufholjagd des deutschen Teams und äußerst langen und spannenden Ballwechseln, ging der erste Satz dennoch an die Gäste aus der Türkei. Auch die weiteren Sätze blieben ausgeglichen. Am Ende machte die türkische Mannschaften weniger Fehler, holte so die wichtigen Punkte und entschied das Spiel mit 3:1 für sich.

In der zweiten Begegnung spielten das Team der Gazi Universität, Türkei, gegen das Team der Universität Regensburg. Zwar war hier das Ergebnis mit 3:0 für die Gazi Universität recht deutlich, spiegelte aber das Spiel nicht wirklich wider - denn die ersten beiden Sätzen konnte das türkische Team nur knapp mit 25:22 für sich entscheiden. „The first game is always hard and you never know who’s better – so we are very happy”, sagte Libero Mehmet A. Gürken nach dem Auftaktspiel seiner Mannschaft sichtlich erleichtert. Unterstützt wurde das Team außerdem von der eigens aus dem Hamburger Stadtteil Lurup für die türkische Mannschaft angereisten Fans, die mit fanatischen Anfeuerungsrufen für Stimmung in der Unihalle sorgten.

Das zweite deutsche Team der TU Dresden musste in der Wandsbeker Sporthalle gegen die Spieler der Universität Ljublijana aus Slowenien antreten. „Wir sind traurig, aber wir müssen unsere Niederlage anerkennen“, sagt Eberhard Irmer, Delegationsleiter des Teams der Männer der TU Dresden, nach einem spannenden Spiel gegen die Slowenen. Eigenfehler und nicht genutzte Chancen führten schließlich zu einem Endergebnis von 1:3. Das starke Team aus Slowenien konnte Schwächen gut ausgleichen und so gegen die nervösen Spieler der TU Dresden siegen.

3:1 endete auch das Spiel zwischen den Mannschaften der russischen Mordovskiy State University und der INSA Lyon. „Das Spiel war schwierig, aber ausgeglichen. Mit ein bisschen mehr Präzision hätten wir das Spiel gewinnen können“, sagt der Leiter des Männerteams aus Lyon. Trotz des starken Kampfgeistes der Franzosen führten am Ende die bessere Blocktechnik die russischen Männermannschaft zum Sieg.

 

Vorrundenspiele der Damen / Tag 1

Bei den Damen spielten jeweils vier Teams in einem Pool. So traf die Mannschaft der ausrichtenden Hochschule Hamburg im ersten Spiel auf eine starke russische Mannschaft aus Kazan, das die Hamburgerinnen mit 3:1 für sich entscheiden konnten. Im ersten Satz starteten die Hamburger Mädels mit einer positiven Einstellung das Spiel, obwohl sie sie sehr angespannt und nervös waren, wie eine Spielerin berichtete. Im Laufe des zweiten Satzes hatte sich die Mannschaft gut eingespielt und perfekt ins Spiel gefunden. „Mit einer verbesserten Blocktechnik und guten Aufschlägen haben alle Teammitglieder einen prima Job geleistet“, sagte Ali Hobst, Trainer der Mannschaft der Uni Hamburg nach dem Spiel. „ Jede aus dem Team wurde und wird gebraucht, um eine geschlossene Mannschaftsleistung zu erbringen“.

In der Gruppe B trafen die Frauen der Universität Tartu auf die Titelverteidigerinnen von der Moskauer Universität für Sport. Die Estinnen konnten der russischen Mannschaft nicht viel entgegensetzen, auch wenn deren Spiel durch viele leichte Fehler geprägt werden. Mit 3:0 konnten die Russinnen das Spiel für sich entscheiden.