Der Terminplan war voll. Fast wöchentlich stand beim Hochschulsport Münster ein neues Großereignis auf dem Zettel. „Einerseits war es zwar viel Arbeit, aber wenn wir jetzt zurückblicken, überwiegt doch die Freude über viele tolle Veranstaltungen“, resümierte Hochschulsportleiter Wolfram Seidel.
Insgesamt sieben Großveranstaltungen organisierte der Hochschulsport Münster in den vergangenen drei Monaten. Mit den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Basketball, Futsal und Handball unter anderem auch drei nationale Titelkämpfe. „Wir haben faire, hochklassige Turniere gesehen. Dass wir sportlich auch noch so erfolgreich abgeschnitten haben, ist natürlich umso schöner“, kommentierte der Leiter des Wettkampfbereichs, Tim Seulen. Die Teams der gastgebenden Westfälischen Wilhelms-Universität holten immerhin drei von fünf möglichen Titeln (Futsal, Handball Damen und Herren) und wurden einmal Dritter (Basketball).
Doch auch auf internationaler Ebene präsentierte sich die WWU einmal mehr als guter Gastgeber. Die Studierenden-Nationalmannschaft des Deutschen Basketball Bunds um Till-Joscha Jönke (ratiopharm Ulm), Mathis Mönninghoff (TBB Trier) und Ole Wendt (Phoenix Hagen) trafen in der westfälischen Universitätsstadt auf Tschechien. „Es ist natürlich toll, solch großartige Sportler hier zu haben. Das ist eine Tradition, die wir gerne fortführen“, so Seulen.
Ebenfalls zum festen Bestandteil des Terminkalenders ist auch der Leonardo-Campus-Run geworden. Mit über 4000 Starterinnen und Startern gab es dort in diesem Jahr einen neuen Anmelderekord. „Der Breitensportlauf hat sich mittlerweile zum festen Bestandteil der Münsteraner Laufszene entwickelt. Der jährlich steigende Zuspruch zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, blickte Cheforganisator Jörg Verhoeven auf ein gelungenes Event zurück. Sportlich ergänzt wurde das Event-Programm durch die WWU-Fußball-Liga mit insgesamt über 40 teilnehmenden Teams.
Doch auch abseits des Platzes stand Münsters Hochschulsport im öffentlichen Fokus. Der Allgemeine Hochschulsportverband (adh) tagte in der westfälischen Domstadt. Die hauptamtlichen Hochschulsportangestellten aus über 100 Hochschulen tauschten sich auf dem Leonardo-Campus zum Thema „Internationalisierung“ aus. Nicht ganz aus Zufall fiel die Wahl des Veranstaltungsorts dabei auf Münster. Über Jahre hat sich eine ausgeprägte internationale Verflechtung ergeben. So war die WWU auch dieses Jahr nicht nur bei den „Friendship Games“ in Israel vertreten, sondern bot unter anderem auch ein vielfältiges Tourenprogramm –zum Beispiel nach Nepal– an. „Das internationale Programm ist dieses Jahr noch nicht abgeschlossen. Im Dezember startet das 50. Nikolausturnier wieder mit einigen internationalen Teams“, blickte HSP-Leiter Wolfram Seidel voraus.
