Marcel Rath ist 26 Jahre und gebürtiger Hesse - genauer gesagt: Offenbacher. Anfang des Jahres schloss er sein Bachelorstudium im Fach Sportwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin ab, welches er zuvor an der Goethe-Universität in Frankfurt begonnen hatte. Aus persönlichen Gründen zog es ihn 2014 weg aus dem Rhein-Main-Gebiet und in die Hauptstadt, wo er in den letzten vier Jahre lebte. Durch absolvierte Praktika während seines Studiums, u.a. bei einer Zeitung und beim Fernsehen, stieg sein Interesse für Presse und Öffentlichkeitsarbeit und (Sport)Journalismus und es war schnell klar, dass er nach dem Studium einen Weg im Sport einschlagen wollte.
Marcel, was verbindest du mit (Hochschul-)Sport?
Mit Sport verbinde ich persönlich vor allem eine Sportart – Handball. Seit 15 Jahren betreibe ich nun diesen Sport und konnte dabei fast jede Seite des Handballs kennenlernen, sei es als aktiver Spieler, Trainer oder Schiedsrichter. Aber auch sonst bin ich allgemein sehr sportbegeistert und verfolge diverse Sportarten regelmäßig.
Meinen ersten Kontakt mit dem Hochschulsport hatte ich im Rahmen der DHM Handball, bei der ich mit der Mannschaft der Goethe-Universität Frankfurt angetreten bin. Leider mussten wir schon in der Vorrunde die Segel streichen. Eine tolle Erfahrung, sich mit anderen Studenten auf hohem sportlichem Niveau zu messen, war es trotzdem.
Wie kam es dazu, dass du dich beim adh beworben hast?
Tatsächlich hat mir meine Mutter, nachdem ich im Mai von einer ausgedehnten Reise zurückgekommen bin, die Stellenausschreibung geschickt. Durch eine Freundin (Hannah Schäfer), die vor einigen Jahren ein Praktikum beim adh machte und zufälligerweise gerade wieder dort arbeitet, hatte ich den adh aus ihren Berichten zusätzlich in guter Erinnerung. Natürlich kam noch dazu, dass mich die offene Stelle im Referat der Öffentlichkeitsarbeit auch interessierte. Aber ohne meine Mutter wäre ich vielleicht nicht auf die Stelle aufmerksam geworden.
Was erwartest du dir vom kommenden Jahr beim adh?
Von meinem Jahr bei adh erwarte ich mir spannende und tiefgründige Einblicke in die Arbeit eines großen Sportverbands und speziell natürlich Einblicke in die Arbeit rund um den Hochschulsport und die dazugehörigen Veranstaltungen. Außerdem möchte ich mich auf dem Gebiet der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit weiterentwickeln und so viel wie möglich mitnehmen aus diesem Jahr. Jedoch möchte ich auch versuchen, meine bisher gemachten Erfahrungen einzubringen und auszubauen. Ich freue mich sehr auf die kommenden Monate hier beim adh!
Was machst du in deiner Freizeit, wenn du gerade kein Sport machst?
Wenn ich gerade keinen Sport mache, koche ich sehr gerne, gehe ins Kino, spiele Gesellschaftsspiele (vor allem Doppelkopf) oder verbringe Zeit mit Freunden. Natürlich liebe ich es auch zu reisen, dieses Jahr war ich z.B. drei Monate in Lateinamerika. Für meine nächste ausgedehntere Reise steht Osteuropa auf dem Programm. Auch werde ich im kommenden Jahr des Öfteren die Wochenenden in Berlin verbringen, weil dort meine Freundin wohnt, was allerdings auch bedeutet, dass ich viel Freizeit in Bus und Bahn verbringen darf.
Wie soll es für dich nach dem Volontariat beim adh weitergehen?
Wie genau es beruflich weitergehen wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Vielleicht steige ich voll ins Berufsleben ein, vielleicht drücke ich nochmal die Hochschulbank und mache einen Master. Räumlich wird es mich aber höchstwahrscheinlich wieder nach Berlin ziehen, da die Stadt mittlerweile zu meinem Zuhause geworden ist.
