Der Beginn der diesjährigen EUC Tennis verlief für die beiden deutschen Teams erfolgreich. Sowohl die Herren als auch die Damen der Uni Mainz schafften die Qualifikation als Gruppenzweite. Beide verpassten erst im letzten Vorrundenspiel den Gruppensieg. Mit einem klaren 3:0-Sieg der Frauen startete der europäische Wettbewerb für die deutschen Studierenden. Nathalie Scherdel machte dabei den Auftakt gegen die Studentin der National Technical University of Athen. Das 6:1 und 6:2 gegen Alexandraki Archontoula war ebenso deutlich wie auch der Zweitsatz-Sieg der Teamkollegin Anne Zehetgruber gegen Evangelia Vasileiadi (6:3 und 6:1). Im Anschluss traten die beiden Griechinnen gegen das Mainzer Duo Selina Scheffer und Miriam Albus an. Wieder gab es einen klaren Erfolg in zwei Sätzen (6:2 und 6:2).
Auch gegen die norwegischen Konkurrentinnen konnten die Mainzerinnen ihre Klasse beweisen. Nur drei Punkte gaben die vier Studentinnen aus Deutschland in ihren drei Partien ab. Nathalie Scherdel hatte mit Marianne Delp keinerlei Probleme und gewann zweimal mit 6:0. Nach einem 6:2-Satzsieg blieb Anne Zehetgruber gegen Anna Belova im zweiten Satz fehlerfrei (6:0). Das Doppel Selina Scheffer und Miriam Albus machte mit dem 6:1 und 6:0 gegen die norwegischen Kontrahentinnen alles klar. Mit dem Sieg war bereits das Weiterkommen gesichert. Im Spiel gegen die französische University of Bordeaux ging es nun lediglich um den Gruppensieg.
In der Partie der beiden bislang ungeschlagenen Teams verloren die deutschen Uni-Studentinnen durch das 1:2 ihre weiße Weste. Nathalie Scherdel gab bereits zum Auftakt ihr Einzel gegen Camille Morga (2:5 und 1:6) ab. Auch Anne Zehegruber hatte gegen Rachel Girard keine Chance (0:6 und 2:6). So hatte der Sieg des Damendoppels Zehetgruber/Scheffer (6:1 und 7:6) nur noch kosmetischen Wert.
Männer mit ausgeglichener Bilanz
Ähnlich verlief auch die Vorrunde für die Mainzer Männer. Die Rheinland-Pfälzer trafen zum Auftakt auf die Uni Bern. Zunächst sicherte Martin Olszowy durch sein 2:0-Sieg (6:0 und 6:1) eindeutig für den ersten deutschen Punkt. Dann musste Jasques Negro jedoch sein Spiel gegen Nicola Kusy mit 0:6 und 2:6 abgeben. Das entscheidende Doppel spielte Negro dann mit Fabian Guzik. Vielleicht war es am Ende Guziks internationale Erfahrung von den letztjährigen EUSA-Games, die den Ausschlag gaben. Zumindest gewann das Mainzer Duo mit 2:1 gegen Andrej Sollberger und Nicola Kusy (6:3, 3:6 und 10:4).
Im zweiten Spiel schafften die Breslauer Gastgeber einen eindeutigen 3:0-Sieg. Nachdem Jaques Negro zunächst den ersten Satz deutlich mit 6:0 gegen Mlazga Krzysztof gewinnen konnte, kam der Pole in der Folge besser ins Spiel und sicherte durch ein 1:6 und 4:6 den ersten Erfolg für die deutschen Nachbarn. Die University School of Physical Education in Wroclaw schaffte dann durch den Sieg von Szymon Walkow gegen Martin Olszowy (1:6 und 2:6) bereits die Vorentscheidung. Fabian Guzik und Johannes Traut konnten zum Abschluss den 3:0-Erfolg der Hausherren nicht mehr verhindern (6:4, 2:6 und 7:10).
