„Für die diesjährige Veranstaltung wünsche ich mir quantitativ und vor allem qualitativ gute Teilnahmefelder. Ich hoffe, wir sehen die ein oder andere Topleistung beziehungsweise viele persönliche Bestleistungen“, freut sich der adh-Disziplinchef Dr. Norbert Stein auf die DHM Leichtathletik Anfang Februar. Auch in den vergangenen Jahren hatte es immer wieder neue Hallenrekorde in Frankfurt gegeben. 2012 beispielsweise, als Annika Roloff von der Uni Hannover - bereits dreifache DHM-Siegerin in der Halle - im Stabhochsprung die 4,35 Meter knackte. Eine weitere Hallenbestleistung erbrachte 2014 Claudia Roth von der Hochschule RheinMain: Im Weitsprung landete sie bei starken 6,44 Metern. Diese und viele weitere DHM-Rekorde in Frankfurt nehmen sich die diesjährigen Teilnehmenden als Ansporn, über sich selbst hinauszuwachsen.
Wie man an den in den letzten Jahren stetig steigenden Teilnahmezahlen erkennen kann, erfreuen sich die DHM Leichtathletik (Halle) großer Beliebtheit. „Viele der aktiven Wettkampfsportler im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) sind Studierende. Somit sind die DHM ein wichtiger Meilenstein in der Hallensaison. Der Termin ist insbesondere günstig gelegen zur Ansteuerung der regionalen und Deutschen Meisterschaften“, erklärt Stein. „Es werden viele studentische Wettkampfsportlerinnen und -sportler erwartet, zumal hier Qualifikationen zu den Deutschen Meisterschaften in Leipzig erbracht werden können.“ Auch sind die DHM ein interessantes ergänzendes Wettkampfangebot für die zweite Reihe der deutschen Leichtathletik, da es für diese Zielgruppe nur wenige Veranstaltungen in der Halle gibt.
Für die Uni Frankfurt ist die Ausrichtung der Deutschen Hallenmeisterschaft bereits Tradition. Schon 18 Mal konnten sie, unter anderem dank erheblicher Unterstützung des Sportamts der Stadt Frankfurt, die Veranstaltung in Kalbach erfolgreich durchführen. Auch die LG Eintracht Frankfurt, das Burggymnasium Friedberg, der Hessische Leichtathletik-Verband sowie eine Vielzahl an Ehrenamtlichen tragen jedes Jahr aufs Neue zum Erfolg der DHM bei. „Die DHM Leichtathletik (Halle) zeichnen sich durch das bewährte Ausrichter-Team und deren perfekte Organisation aus“, schwärmt der Disziplinchef. „Außerdem bietet Kalbach beste Wettkampfstätten, die zudem verkehrsgünstig gelegen sind. “ Daher freut sich der adh darüber, dass die DHM auch in diesem Jahr wieder in Kalbach, in einer der wenigen so gut für Leichtathletik geeigneten Hallen Deutschlands, stattfinden können. Hinzu kommt, dass Frankfurt versucht, aktiv Leichtathletik zu fördern. Die Meisterschaften der Studierenden sind hier die perfekte Gelegenheit, um den Sport voranzutreiben, und bieten jungen Talenten eine Plattform, um ihr Können unter Beweis zu stellen.
