Internationalisierung im Hochschulsport durch Austausch

Das Austausch neue Impulse für die eigene Arbeit bringt, weiß auch die Zentraleinrichtung Hochschulsport der Freien Universität Berlin. Sie nutzt das Projekt ERASMUS+ um Erfahrungen international auszutauschen.

Erster Besucher in diesem Jahr in Berlin war Enn Läänmäe, der stellvertretende Leiter des Zentrums für Hochschulsport an der Tallinn University of Applied Sciences (Estland). Als erfahrener Basketball- und Fußballtrainer hat er im Rahmen des Austauschprogramms nicht nur eine Woche Einblicke in den Betrieb der Zentraleinrichtung Hochschulsport erhalten, sondern sich auch aktiv in die Gestaltung der Trainingseinheiten von einzelnen Hochschulsport-Gruppen eingebracht. Der Este kam im Rahmen des Austauschprogramms „ERASMUS+“ in die deutsche Hauptstadt. Ziel des von der EU-Kommission initiierten Austauschprogramms ist es, den Austausch unter den Europäischen Bildungseinrichtungen zu fördern.

Austausch als „Win-Win-Situation“

Die Zentraleinrichtung Hochschulsport der Freien Universität Berlin erhofft sich durch den Austausch konzeptionelle und inhaltliche Impulse für die tägliche Arbeit. „Der Austausch ist eine absolute Win-Win-Situation für beide Seiten. Enn Läänmäe und seine Hochschule profitieren ebenso vom Erfahrungsaustausch wie auch unsere Einrichtung,“ ist sich Jörg Förster, Direktor der Zentraleinrichtung Hochschulsport und adh-Vorstandsmitglied, sicher. „Deshalb wird es im weiteren Verlauf des Jahres unter anderem einen Besuch von Kollegen der Universität Almeria geben. Zudem ist die Freie Universität Berlin im Juni Gastgeberin einer "International Administrative Staff Teaching and Training Week“ mit dem Schwerpunktthema "Internationalization and Sports in Higher Education."

Internationalisierung als Chance für den Hochschulsport

Auch der adh-Vorstandsvorsitzende Felix Arnold weiß um die Bedeutung des Themenfelds: „Internationalisierung und internationale Vernetzung zwischen den Hochschulen sind gewünschte Ziele der Reformbestrebungen im Rahmen des Bologna-Prozesses und erklärte Ziele der Hochschulleitungen. Der Hochschulsport kann hier seine Potenziale und attraktiven Handlungsfelder aufzeigen und sich so innerhalb dieses Themenfeldes an der Hochschule positionieren.“ Aufgegriffen wurde diese Thematik auch im vergangenen Sommer auf der adh-Perspektivtagung in Münster.

Einen Artikel zum Besuch von Enn Läänmäe finden Sie auch im Online-Magazin campus.leben der Freien Universität Berlin: Sport verbindet - über Ländergrenzen hinweg.