Wetterunabhängiges Sporttreiben: Das ist der unschätzbare Vorteil des künstlichen Grüns und macht ihn attraktiver als Naturrasen. Während der alte Platz nur wenige Monate im Jahr bespielbar war, kann die knapp 4.000 Quadratmeter große Fläche nun ganzjährig genutzt werden. Die sogenannte Randbeleuchtungsanlage ermöglicht auch in den dunkleren Monaten einen Kursbetrieb bis 22 Uhr.
Sportangebot wird ausgeweitet
Mit der neuen Sportanlage wird auch das Angebot des Hochschulsports erweitert. Neben dem Klassiker Fußball können Studierende und Mitarbeitende nun auch in deutlich größerem Umfang Rugby, Ultimate Frisbee und Lacrosse spielen. Bis zum Start des Wintersemesters 2014/2015 herrscht allerdings noch Probebetrieb, wie Ines Lenze, Leiterin des Hochschulsports, erklärt: „Das Konzept für die optimale Auslastung und Vergabe dieser Fläche wird in den nächsten Wochen fertiggestellt.“ Mittelfristig sollen dort mehrere hundert Teilnehmende wöchentlich die Kurse des Hochschulsports besuchen können. Auch für Lehr- und Übungseinheiten der Sportfakultät ist der Kunstrasen eingeplant.
Vierzig Gäste und sonniges Wetter
In seinem ersten Grußwort als Kanzler unterstrich Dr. Karl-Heinz Schloßer vor rund 40 Gästen die Bedeutung des Hochschulsports für alle Hochschulangehörigen. Das Angebot sei in den letzten drei Jahren enorm ausgeweitet worden, so dass nun rund 5.000 Teilnehmende pro Semester die Kurse nutzen könnten.
Auch Jörg Verhoeven, 1. Vorsitzender der Landeskonferenz NRW für den Hochschulsport und Leiter des Hochschulsports Münster, zeigte sich in seiner Ansprache von der Entwicklung des Hochschulsports Bochum beeindruckt. „Über unsere Zusammenarbeit im Land NRW bekomme ich direkt mit, mit welcher Dynamik sich der hiesige Hochschulsport entwickelt. Voraussetzung dafür ist neben einem hochmotiviert arbeitenden Team vor allem auch der politische Wille in der Hochschulleitung. Hier blicken andere NRW-Hochschulsporteinrichtungen durchaus ein wenig neidisch nach Bochum.“
Lohnende Investition
Der Bau ist in Zusammenarbeit des Hochschulsports, der Universitätsverwaltung sowie dem Landschaftsarchitekten Georg Schlate (Ingenieurbüro Lappen) und der Strabag Sportstättenbau GmbH entstanden. Die Investition, die aus Hochschulpaktmitteln stammt, lohnt sich: „Die Nachfrage des Kursangebotes ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und insbesondere im Bereich ‚Ballsport & Spiele‘ können wir diese mit dieser großartigen neuen Sportfläche besser bedienen“, so Ines Lenze.
Text: RUB
