Nach einer problemlosen Anreise bezog am Wochenende das deutsche Team ihr WUC-Hotel. Mit einer schwungvollen Eröffnungsgala begrüßten die chinesischen Gastgeber am Samstag die teilnehmenden Nationen und das Publikum der ausverkauften Halle. Folkloristische Tänze und Gesängen des „wilden Reitervolkes der Mongolen“ boten einen Einblick in die kulturelle Tradition der Gastgeber.
Einen Tag später gingen die deutschen Formenläufer Franziska Schneegans (Uni Hildesheim) und Triumf Beha (DSHS Köln) in den Einzelwettbewerben an den Start. Gemeinsam mit einem weiteren Starter aus Polen waren sie dabei die einzigen europäischen Teilnehmenden des gesamten Wettbewerbs. „Diese nicht nur quantitative sondern auch qualitative Überlegenheit asiatischer Spitzensportler, darunter Vizeweltmeister und Asienmeister brachten unsere Studierenden in Bedrängnis,“ analysierte im Nachhinein adh-Disziplinchef Alfred Wallraf.
Während Triumf Beha das Semifinale nicht überstand, erreichte Franziska Schneegans immerhin den Finaleinzug und landete auf einem respektablen achten Platz. Die gleiche Platzierung schafften die beiden deutschen Studierenden auch gemeinsam im Paarlauf. Mit dem Einzug ins Finale konnten dabei beide zufrieden sein.
Derzeit führen die gastgebenden Chinesen gemeinsam mit den Südkoreanern – mit jeweils drei Goldmedaillen – den Medaillenspiegel vor Japan und Frankreich an.
