17.07.2026 | Kategorie: Wettkampf , EUG , Futsal

Futsal & Volleyball: Erste Wettkämpfe bei den EUSA Games 2026

Einen Tag vor der offiziellen Eröffnungsfeier der European Universities Games in Salerno haben bereits vier deutsche Hochschulteams ihre ersten Wettkämpfe in Italien absolviert. Während die beiden Volleyball-Teams einen Auftakt nach Maß erwischten, waren die Futsaler aus Münster und Mainz mit gegensätzlichen Aufgaben konfrontiert.

Futsal: Schützenfest und Duell mit dem Titelverteidiger

Die Futsal Männer der WG Münster bescherten der Anzeigetafel im Pala del Mauro einen mehr als anstrengenden Arbeitstag. Im Duell mit der Uni Zürich (Schweiz) stand am Ende ein deutliches 14:1 zugunsten der Münsteraner. Grundlage war eine geschlossene Mannschaftsleistung, die sich in acht verschiedenen Torschützen widerspiegelte. Münster schaffte es über die gesamte Spieldauer die Intensität mit als auch gegen den Ball hochzuhalten und siegte damit auch in der Höhe verdient. Im nächsten Spiel wartet die Uni Reims aus Frankreich auf das Team.

Für das zweite deutsche Team der WG Mainz endete der erste Tag mit einer 1:6-Niederlage. Mit der Sport Academy Aserbaidschan hatten es die Mainzer allerdings auch mit dem EUC-Champion aus dem vergangenen Jahr zu tun. Gegen einen eingespielten Gegner, der mit einigen A-Nationalspielern Aserbaidschans angereist war, hielt das Mainzer Team sogar ein 0:1 zur Pause und erarbeitete sich immer wieder Torchancen. Zudem hatten die Mainzer zwei verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen und waren ohnehin nicht mit der optimalen Personalsituation in die Partie gegangen. „Insgesamt hat das Team heute eine sehr ordentliche Vorstellung abgeliefert. Es gab von Gegnern, Volunteers und Schiedsrichtern viele Komplimente für unsere Leistung, die ich gerne an das Team weitergeben möchte“, sagte Trainer Christian Wölfelschneider, der in den kommenden Matches machbarere Aufgaben auf die WG Mainz zukommen sieht.

Volleyball-Teams starten ohne Satzverlust ins Turnier

Als erstes deutsches Team traten die Volleyballerinnen der WG München in Salerno an. Die amtierenden Deutschen Hochschulmeisterinnen fanden gegen die Uni Minho aus Portugal nur langsam ins Turnier und gewannen den ersten Satz erst, nachdem beide Mannschaften bereits Satzpunkte vergeben hatten mit 27:25. Mit mehr Selbstvertrauen im Rücken traten die Münchnerinnen dann deutlich souveräner auf und entschieden auch die beiden darauffolgenden Sätze für sich. „Wir hatten am Anfang ein paar Startprobleme, aber konnten das Spiel dann 3:0 durchziehen und sind jetzt sehr glücklich. Unser großer Vorteil war, dass wir heute sehr gut im Block waren und da einige Punkte gemacht haben“, sagte Celina Kripphal nach dem wichtigen Auftaktsieg.

Am Abend griffen dann auch die Männer der Uni Rostock, die 2024 in Ungarn Gold gewonnen hatten, ins Geschehen ein. Gegen die Uni Modena (Italien) erwartete die Rostocker das erwartet schwere Spiel, doch von Beginn an konnte das Team auf seine gute Abstimmung bauen. „Wir waren heute unfassbar solide und haben das gespielt, was wir können – dadurch haben wir es dem Gegner sehr schwer gemacht“, sagte Zuspieler Till Schröder. Nach einem spielfreien Tag erwartet die Uni Rostock am Sonntag Uni Valencia (Spanien) zum nächsten Gruppenspiel.