„Es ist etwas Besonderes hier starten zu können, weil man hier nicht nur die Gegner hat, die international auf der Matte stehen, sondern auch welche, die gut auf der Landesebene sind, aber etwas unkonventioneller zur Sache gehen“, hob Benjamin Bouizgarne (Uni zu Köln), zweifacher Deutscher Meister der Altersklasse U21, die Einzigartigkeit des Turniers hervor. Der Student der Wirtschaftsmathematik erhielt einen der 14 Deutschen Hochschulmeister-Titel. Über die Titelverteidigung durfte sich Clarissa Taube (+78kg, Uni Osnabrück) freuen. Die Fünfte der Universiade in Kazan besiegte im Finale ihre Kontrahentin Lea Folkerts (Uni Groningen). Ebenfalls erfolgreich war Kazan-Teilnehmer Dino Pfeiffer (Beuth HS Berlin), der die Konkurrenz in der Klasse unter 100kg für sich entschied.
Knapp den Titel vor heimischer Kulisse verpasste Malte Jansen (Uni Münster). Der in der Klasse unter 90kg kämpfende Jansen musste Victor Semenko von der HWR Berlin den Vortritt lassen. Dennoch war die Stimmung in der Halle überaus gut. Das lag nicht zuletzt an den Finalteilnahmen der Studierenden der RWTH Aachen. Rahel Krause (Zweite in der Klasse unter 78kg) und Max Westerkamp (Deutscher Hochschulmeister -81kg) wurden frenetisch von ihren mitgereisten Kommilitoninnen und Kommilitonen angefeuert.
WG Bochum und WG Stuttgart gewinnen die Mannschaftswertung
Gute Stimmung und spannende Kämpfe gab es auch am zweiten Wettkampftag der DHM Judo. Im Mannschaftswettbewerb traten die Judoka im Team gegeneinander an. Dabei setzte sich bei den Frauen die WG Bochum durch. Die Sportlerinnen aus NRW gewannen ihr Finale gegen das Team der WG Aachen. Auch die Judoka der gastgebenden Uni Münster hatten am Sonntag Grund zur Freude. Mit dem dritten Platz sicherte sich die WG Münster das begehrte Edelmetall. Der zweite Satz der bronzenen Siegernadeln ging an die Kämpferinnen der WG Würzburg. Bei den Männern fiel die Entscheidung im rein baden-württembergischen Finale. In einem spannenden Endkampf setzten sich die Kämpfer der WG Stuttgart gegen ihre Kontrahenten der WG Karlsruhe durch. Die beiden dritten Plätze gingen in die Hauptstadt. Die Judoka der WG Berlin und der Beuth HS Berlin freuten sich über die Bronzemedaillen. Beim Newcomers-Cup sicherten sich die Aktiven der WG Magdeburg sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern den Titel.
Gelungener DHM-Start
Zufrieden war auch der Ausrichter mit dem Verlauf der Veranstaltung: „Die Vorbereitungen waren schon viel Arbeit. Dann macht es aber besonders Freude, wenn man merkt, dass die Athletinnen und Athleten Spaß haben und alles gut läuft,“ zeigt sich Jörg Verhoeven, Leiter des Münsteraner Hochschulsports, begeistert. Zuletzt fand die DHM Judo 2002 an der Westfälischen Wilhelms-Universität statt, nachdem Münster 1994 Austragungsort der Studierenden-Weltmeisterschaft Judo war.
DHM zeigt Wichtigkeit des Hochschulsports
Sportbegeistert zeigte sich auch die Prorektorin der Universität, Frau Dr. Marianne Ravenstein: „Ich habe erlebt, welch harter Wettbewerb das hier heute war und mit wie viel Engagement und Freude die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Sache waren. Deutsche Hochschulmeisterschaften zeigen, wie wichtig der Hochschulsport an allen deutschen Hochschulen ist.“
Die Ergebnisse im Überblick:
Frauen
-48 kg:
1. Lisanne Sturm, Uni Mainz
2. Melanie Gallmeier, PH Karlsruhe
3. Mira Ulrich, Uni zu Köln
3. Anni Wohlers, DHfPG Saarbrücken
5. Alina Burgheim, Uni Münster
5. Nicole Fischer, HTWK Leipzig
-52 kg:
1. Sarah Hapke, Uni Osnabrück
2. Marion Schoof, TU Braunschweig
3. Anna Schütt, TU Braunschweig
3. Kristina Roos, Uni Bonn
5. Stefanie Müller, HS Darmstadt
5. Jennifer-Ann Martin, TU Braunschweig
7. Katharina Scholl, Uni Hamburg
-57 kg:
1. Swantje Kaiser, DSHS Köln
2. Sina Felske, Uni Bochum
3. Hannah Schorlemmer, Uni Bochum
3. Nicola Weiglein, DHfPG Saarbrücken
5. Irina Arends, Uni Münster
5. Minou Molzahn, Uni des Saarlandes
7. Sameera Grötsch, Uni Leipzig
7. Anja Hopp, Uni Hohenheim
-63 kg:
1. Julia Malcherek, Uni Duisburg-Essen
2. Janine Grafen, Uni Würzburg
3. Sina Limberg, Uni Duisburg-Essen
3. Alice Schweinoch, RWTH Aachen
5. Laura Wirth, LMU München
5. Isabel Schuldt, RWTH Aachen
7. Anna Stausberg, TU Dortmund
7. Svenja Seelen, HSfÖV Bremen
-70 kg:
1. Dominice Weiglein, DHfPG Saarbrücken
2. Sheena Zander, Uni Düsseldorf
3. Melina Hehl, HSG Bochum
3. Julia Dorny, HU Berlin
5. Meike Wegner, Uni Stuttgart
5. Jindra Nesterluk, HS Fresenius München
7. Rabea Selzer, BA Sachsen Riesa
7. Cecile Köstler, Uni Heidelberg
-78 kg:
1. Marie Branser, Uni Leipzig
2. Rahel Krause, RWTH Aachen
3. Christiane Weidendorfer, Uni Regensburg
3. Isis Dammshäuser, Uni Kassel
5. Friederike Majer, Uni Tübingen
5. Jennifer Werner, HfPV Wiesbaden
7. Jana Buschermöhle, HSfÖV Bremen
7. Svenja Habenicht, Uni Lüneburg
+78 kg:
1. Clarissa Taube, Uni Osnabrück
2. Lea Folkerts, Uni Groningen
3. Friederike Lagemann, Uni Münster
3. Nicole Ratkay, TH Mittelhessen
5. Sabine Bonitz, TU Berlin
5. Lisa Männche, Uni Gießen
7. Katrin Marie Warstat, Uni Duisburg-Essen
Männer
-60 kg:
1. Martin Schuhmacher, HS Karlsruhe
2. Danny Kiel, HU Berlin
3. Marcel Pristl, Uni Tübingen
3. Tobias Teucke, FH Kaiserslautern
5. Patrick Strutz, TU Hamburg-Harburg
5. Ulrich Heselhaus, Uni Münster
7. Max Patzenhauer, Uni Greifswald
7. Florian Hück, Uni Duisburg-Essen
-66 kg:
1. Steffen Hoffmann, Uni Stuttgart
2. Nicki Graczyk, Uni zu Köln
3. Dennis Ehrmann, EUV Frankfurt (Oder)
3. Mario Häckel, Uni Stuttgart
5. Max Baczak, Uni Trier
5. Jörn Ahrens, Uni Magdeburg
7. Stefan Freitag, PH Heidelberg
7. Falk Müller, Uni Mainz
-73 kg:
1. Daniel Lenk, Uni Kiel
2. Johannes Kruse, Uni Hamburg
3. Dominik Gosens, Uni Bochum
3. Philipp Mackeldey, HTWK Leipzig
5. Kevin Schneider, FH Düsseldorf
5. Markus Kokot, Uni zu Köln
7. Jan Tefett, HS Ruhr West
7. Torben Kramer, Uni Leipzig
-81 kg:
1. Max Westerkamp, RWTH Aachen
2. Garlef Eder, KIT Karlsruhe
3. Pierre Eisfeld, HU Berlin
3. Jannis Hill, KIT Karlsruhe
5. Florian Dieck, Uni Osnabrück
5. Max Stiller, Uni Magdeburg
7. Till Rudloff, TU Dresden
7. Nikolai Stahl, HAW Hamburg
-90 kg:
1. Victor Semenko, HWR Berlin
2. Malte Jansen, Uni Münster
3. Maximilian Schubert, Uni Potsdam
3. Artur Ledowski, Uni Flensburg
5. Andreas Benkert, Uni Würzburg
5. Stefan Urselmann, Uni Duisburg-Essen
7. Peter Wiese, Uni Bochum
7. Michael Skinder, KIT Karlsruhe
-100 kg:
1. Dino Pfeiffer, Beuth HS Berlin
2. Maximilian Hinkofer, UniBW München
3. Martin Jäschke, Uni Rostock
3. Marc Schatten, DHBW Mannheim
5. Jakob Lange, Uni Tübingen
5. Mirco Ohl, DHBW Mannheim
7. Jan Blankemeyer, Uni Münster
7. Robert Rockenfeller, Uni Koblenz-Landau
+100 kg:
1. Benjamin Bouizgarne, Uni zu Köln
2. Johannes Geis, TU Darmstadt
3. Jan Weber, HS Offenburg
3. Daniel Schröder, HS Bochum
5. Florian Pietsch, TU Dresden
5. Jasper Ignatow, Uni Magdeburg
7. Marten Schulze, Uni Greifswald
7. Matthias Reitz, Uni Duisburg-Essen
Die Sieger-Treppchen im Foto.
<media>Hier</media> gibt es die Ergebnisse im pdf.
