27 deutsche Medaillengewinner der letztjährigen Europäischen Rudermeisterschaft (EUC) in Poznan (Polen) werden am morgigen Freitag zum Abschluss der Ruder-Läufe in die deutschen Boote steigen, wenn die Medaillen von Rotterdam vergeben werden. Im Hamburger Frauen-Achter werden drei EUC-Siegerinnen von 2013 sitzen, im Männer-Achter der Uni Hamburg noch vier. Auch für die acht Aachener Studenten reichte es zu einem Startplatz im Finale. Sie setzten sich im heutigen Vorlauf ebenso durch wie Elisabeth Ursprung (ABK Stuttgart) im Leichtgewichts-Einer. Die Stuttgarterin gewann souverän ihren Hoffnungslauf. Für die Bronze-Medaillen-Siegerin von 2013 verlief der Wettkampf somit nach Plan. Ebenfalls zufrieden sein konnten Lisa und Melanie Baues (Uni Bremen). Nach EUC-Silber im Vorjahr wollen die beiden Schwestern ihren europäischen Hochschulmeistertitel von 2011 im Leichtgewicht-Zweier erneuern. Die Bremer Studentinnen stehen ebenfalls im normalen Zweier im Endlauf.
Auch die Dresdener Boote der Technischen Universität haben sich in aussichtsreiche Position gebracht. Im Männer-Einer und –Zweier kämpfen die Sachsen ebenso um die Medaillen wie im Männer- und Frauen-Vierer ohne Steuermann. Um die Bronze-Medaille von 2013 zu wiederholen, mussten Albrecht Dunkel und Hannes Jänicke mit Franz Dieringer und Johann Decker zwei Positionen im Boot neu besetzen. Außerdem stehen bei der Uni Hamburg der Frauen- und leichte Männer-Vierer im Finale. Für die Uni Bremen gehen der Frauen-Einer, Zweier und Vierer ohne Steuerfrau in die Finalrennen. Auch der leichte Männer-Zweier der TU Dortmund, der Männer-Vierer der TU Berlin, der leichte Männer-Vierer der Uni Würzburg sowie der bereits gestern qualifizierte Johannes Ursprung im leichten Einer (Uni Frankfurt) vertreten morgen ihre Hochschulen.
