19.05.2016 | Kategorie: EUG , 2016 , TopNews

EUG 2016: Head of Delegations-Meeting in Zagreb und Rijeka

Über 25 Vertreter aus 13 Ländern haben vom 10. bis zum 12. Mai beim Treffen der Delegationsleitungen in Zagreb und Rijeka die Gegebenheiten und den Vorbereitungsstand für die EUSA-Games 2016 geprüft. Das Meeting, das die Teilnehmenden am ersten Tag nach Rijeka führte, wurde am zweiten Tag mit der Besichtigung der EUG-Einrichtungen Zagrebs abgeschlossen. Die deutsche Delegation wurde durch den EUG-Praktikanten Kevin Weilmünster vertreten.

„Den Organisatoren war es wichtig, uns einen möglichst umfassendes Bild der örtlichen Entwicklungen und Planungen zu vermitteln“, berichtet Weilmünster vom Treffen. Dazu gehörten vor allem Informationen zum lokalen Transportsystem sowie zur Unterbringung und Verpflegung der Delegationen in Rijeka und Zagreb. Durch die Anwesenheit der für die EUG 2016 zuständigen Technical Delegates konnten auch sportartspezifische Rückfragen beantwortet werden.

Während die Sportstätten in Rijeka bereits nahezu vollständig vorbereitet und angepasst wurden, stehen in Zagreb noch einige Veränderungen bevor. Dort werden unter anderem die Beachvolleyballplätze erneuert und Hallen für Karate und Volleyball mit neuem Boden ausgelegt. Genau umgekehrt verhält es sich mit der Unterkunft – während in Zagreb die Unterkünfte bereits fertig beziehbar sind, wird der Neubau in Rijeka auf dem Universitätsgelände erst im Juni fertiggestellt und ist dann für den Erstbezug durch die Aktiven bereit. Die Unterkünfte in Zagreb werden teilweise auch noch von den Teilnehmenden der EUG 2016 erstbezogen.  In beiden Städten sind die Unterkünfte zentral in einem Athletendorf gelegen, sodass in Zagreb die Sportstätten teilweise unmittelbar an das Athletendorf angrenzen oder gut zu Fuß erreichbar sind. Ebenso ist eine Verknüpfung von Sportstätten und Unterkünften durch Bustransfers gewährleistet. Neben den Unterkünften sind in den Aktivendörfern auch  Pizzerien, Räume zum Entspannen und Unterhalten sowie wie Kinos vorhanden, die die Zeit zwischen den Wettkämpfen verkürzen und zum Kontakt zwischen den Athleten verschiedener Ländern führen sollen.

„Das Organisationskomitee hat gezeigt, dass es sich mit größtmöglichem Engagement um die Ausrichtung der EUG 2016 kümmert. Die EUG sind für die deutschen Athletinnen und Athleten und Hochschulen eine gute Gelegenheit, um Erfahrungen bei internationalen Wettkämpfen zu sammeln und Kontakte zu Kommilitonen im In- und Ausland zu knüpfen“, kann adh-Sportdirekter Thorsten Hütsch ein positives Fazit ziehen.

Während des HoD-Meetings konnten von deutscher Seite zahlreiche Fragen geklärt und Informationen eingeholt werden, die den deutschen Hochschulen die Vorbereitung auf die EUG hoffentlich erleichtern werden. Zagreb und Rijeka haben dabei einen positiven Eindruck hinterlassen und lassen auf schöne und erfolgreiche EUG hoffen.