23.09.2015 | Kategorie: DHM , Orientierungslauf , 2015

Doppeltes adh-Wettkampfwochenende

Mit der Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM) Orientierungslauf und den adh-Open Faustball geht das adh-Wettkampfprogramm in das diesjährige Wintersemester. Die Uni Stuttgart richtet mit dem Wettbewerb in der adh-Sportart bereits die zweite DHM in diesem Jahr aus.

Wenn die Favoriten fehlen, bleibt viel Raum für Überraschungen. Der Ausgang der Damenwertung bei der DHM Orientierungslauf ist in diesem Jahr so offen wie nie zuvor. Lediglich zwei Top10-Platzierte der vergangenen nationalen Hochschulmeisterschaft gehen in diesem Jahr wieder an den Start. So wird die Viertplatzierte des Vorjahres, Anke von Gaza (Uni Göttingen) in Stuttgart zur Topfavoritin. Hier wird ein enger Kampf mit ihrer Teamkollegin Nina Döllgast, im vergangenen Jahr Fünfte, um die Podestplätze erwartet. Ins Titelrennen könnte auch Anne Kunzendorf eingreifen. Die Studentin von der Uni Hohenheim war 2013 auf Rang vier und möchte nun das Siegertreppchen angreifen. Bei den Herren hingegen könnte ein bekanntes Gesicht erneut vom Podium blicken. Mit Bjarne Friedrichs (Uni Göttingen) reist der aktuelle Titelträger ins Schwabenland. Der 25-Jährige hat auch in Stuttgart die besten Karten. Das Mitglied der Deutschen Studierenden-Nationalmannschaft 2012 und 2014 möchte nach seinen DHM-Siegen der beiden vergangenen Jahre den Titel-Hattrick perfekt machen.

Dadurch, dass die im vergangenen Jahr siegreiche TU Dresden in diesem Jahr kein Team stellt, wird es sowohl bei den Herren als auch bei den Damen eine neue Siegerstaffel geben. Bei den Männern geht immerhin mit der WG München der Vizemeister erneut auf Routensuche. Aus dem Trio von Kiel geht jedoch nur noch Frederik Seeger (TU München) an den Start. Vom Vorjahresvierten der Uni Marburg ist Philipp Müller wieder gemeldet. In der Damenstaffel versucht das KIT Karlsruhe den Bronzeplatz von 2014 zu steigern.

Im 350 Kilometer entfernten Leipzig finden parallel die adh-Open Faustball statt. Nach der DHM Kanupolo 2013 lädt die Uni Leipzig nun die nationale Spitze des Hochschul-Faustballs an ihren Standort ein. Knapp zehn Mannschaften suchen das beste Team in der Ursprungssportart des Volleyballs.