11.06.2015 | Kategorie: Tennis , DHM , 2015

DHM Tennis: 40 Jahre Aufschlag in der Konstanzer Eichhornstraße

Die DHM Tennis macht vom 15. bis zum 18. Juni 2015 abermals Station an der Uni Konstanz. Zum ersten Mal war dies 1975 der Fall.

Seit 1975 gibt es jedes zweite Jahr  die Deutsche Hochschulmeisterschaft Tennis in der Universitätsstadt Konstanz am Bodensee. Diese einmalige Tradition ist vor allem dem TC Konstanz zu verdanken, der über die letzten 40 Jahre immer wieder seine Tennisplätze in der Eichhornstraße für die Durchführung der studentischen Tennismeisterschaften zur Verfügung gestellt hat.

Die Initiative für die ersten DHM Tennis in Konstanz ging von Jürgen Leisering aus, dem damaligen Leiter des Konstanzer Hochschulsports, der selbst ein begeisterter Tennisspieler war. Zu den Hochzeiten des deutschen Tenniswunders nahmen mehr als 200 Studierende an den damals viertägigen Hochschulmeisterschaften teil, die aufgrund der Meisterschaftsspiele der Vereine meistens unter der Woche – von Montag bis Donnerstag – ausgetragen wurden und ebenfalls in diesem Jahr wieder werden. Auch wenn die Teilnahmezahlen der DHM Tennis seit den Zeiten von Boris Becker und Steffi Graf gesunken sind, blicken die Verantwortlichen wieder auf spannende Turniertage. Für Klaus Heinemann, seit Jahrzehnten zusammen mit Harald Schuster Turnierleiter der DHM Tennis in Konstanz, sind die Turniertage von Grund auf etwas Besonderes. „Wir wünschen uns natürlich gutes Wetter und ein großes Teilnahmefeld sowie gute sportliche Leistungen. Aber vor allem auch die lockere und freundschaftliche Atmosphäre, die die Deutschen Hochschulmeisterschaften in der Eichhornstraße immer geprägt haben“, so der Routinier.

In diesem Jahr werden rund 80 Aktive an der Eichhornstraße erwartet. Im Einzel und Doppel spielen die Sportlerinnen und Sportler von rund 20 Hochschulen um die begehrten Siegernadeln. Die Siegerinnen und Sieger können sich dann einreihen und die Liste der siegreichen Sportlerinnen und Sportler in der 40-jährigen Geschichte der DHM Tennis an der Uni Konstanz. 

Text: Uni Konstanz/adh