Die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) auf dem Großfeld bildet den jährlichen Höhepunkt des studentischen Frauenfußballs. Am 06. und 07. Juni 2015 spielten sechs Mannschaften an der Uni Marburg um den begehrten Titel. Mit 3:2 setzten sich die Gastgeber von der Philipps-Universität Marburg im Elfmeterschießen gegen die WG Erlangen-Nürnberg durch. Die Wettkampfgemeinschaft aus München wurde Dritter.
Marburgerinnen mit Konstanz zum Titel
„Mit Blick auf bisherige Ergebnisse in den Ballsportarten ein für den Marburger Hochschulsport herausragendes Ergebnis“, sagte Jens Kruse, Leiter des Zentrums für Hochschulsport (ZfH) der Philipps-Universität, nach dem Turnier. „Es ist ein besonderer Sieg für uns“, ordnete Trainer Fabian Dirks die Leistung seiner Mannschaft ein. Dirks ist ZfH-Angestellter und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sportwissenschaft und Motologie. Als Hauptorganisator kümmerte er sich um die Ausrichtung der diesjährigen DHM in Marburg.
Besonders ist dieser Sieg aber nicht nur, weil die Marburger Mannschaft eher als Außenseiter galt, verglichen mit den starken Mannschaften aus Jena oder München, sondern auch, weil Dirks‘ Team zu Hause in Marburg gewann. Der Trainer hatte dafür eine einfache Erklärung: „Der Heimvorteil ist sicher nicht zu unterschätzen. Ich denke aber, dass vor allem die Disziplin und Konstanz der Mannschaft ausschlaggebend waren“, erklärte er. Denn gegenüber den meisten Konkurrenz-Teams, trainieren die Marburgerinnen bereits seit gut drei Jahren in nahezu unveränderter Konstellation. „Die Geschlossenheit der Mannschaft und die gute Abstimmung zwischen den Spielerinnen haben uns zum Sieg geführt.“
Hohes Niveau
Das hohe Niveau der diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaft lässt sich nicht nur daran bemessen, dass sich die Teams bereits lange vor dem Turnier auf den Wettkampf vorbereiten. Zudem zahlreiche Profispielerinnen aus der zweiten Frauenfußball-Bundesliga in Marburg auf dem Feld.
Text: Uni Marburg
