Die Gruppenphase hatten die deutschen Mannschaften auf den Tennis Courts der EUC bei einer Niederlage noch souverän geschafft. Nach Siegen gegen die National Technical University of Athen und die norwegische University of Science and Technology mussten die Damen aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt lediglich eine Niederlage gegen die französische University of Bordeaux hinnehmen. Als Gruppenzweite qualifiziert, trafen die deutschen Tennisspielerinnen im Viertelfinale dann auf die Uni Porto, die Zweitplatzierte in der Parallelgruppe wurde. Nathalie Scherdel machte wie schon in den vorherigen Partien den Auftakt. Das 0:6 und 0:6 ließ allerdings wenig Mainzer Hoffnung aufkommen. So stand ihre Teamkollegin Anne Zehetgruber im zweiten Spiel gegen Barbara Luz unter Zugzwang. Mit einem 6:4 im ersten Satz ließ die deutsche Spielerin, die bereits bei den EUSA-Games in Rotterdam dabei war, den Ausgleich möglich erscheinen. Doch in der Folge drehte die portugiesische Kontrahentin durch ein 6:1 und 6:0 die Partie und entschied so das Viertelfinale zu Gunsten Portos. Das abschließende Doppel Scheffer/Albus sorgte mit dem 6:2- und 6:1-Sieg noch einmal für ein Erfolgserlebnis zum EUC-Abschluss. Mit der Niederlage verpassten die Uni-Studentinnen nach dem vierten Platz bei den EUSA-Games im vergangenen Jahr eine erneute Halbfinal-Teilnahme.
Auch für das Herrenteam der Uni Mainz endete die EUC Tennis in der Runde der besten Acht. Nach einem Sieg gegen die Uni Bern und einer 0:3-Niederlage im Vergleich mit den Studenten der Uni Breslau, ging es mit der Partie zwischen Jasques Negro und Pierre Debrosse in die Viertelfinal-Entscheidung. Der Deutsche war beim 0:6 und 3:6 seinem Kontrahenten von der Uni Grenoble deutlich unterlegen. Auch die zweite Auseinandersetzung ging an die französischen Studenten. Dem 6:3-Satzerfolg konnte Fabian Guzik gegen Antoine Walch keinen weiteren Satzgewinn folgen lassen und so feierten die Franzosen und nicht die Deutschen das Weiterkommen.
