27.05.2015 | Kategorie: American Football , adh-Open , 2015

adh-Open American Football - Organisator im Interview

Knapp zwei Wochen bleiben Marco Zielony und seinem Organisationsteam noch Zeit bis vom 05. bis 07. Juni die adh-Open American Football an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg stattfindet. Warum er die Veranstaltung organisiert, zu meisternde Herausforderungen und über das Format „adh-Open“ redet Zielony im Interview.

Die adh-Open American Football finden in diesem Jahr an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg statt. Warum habt ihr euch für die Austragung dieser adh-Wettkampfveranstaltung beworben?

Mein stellvertretender AG-Leiter und ich verlassen im nächsten Jahr die Universität der Bundeswehr und werden unseren Dienst in der Truppe wieder antreten. Deshalb war für uns klar, wir wollen die Uni mit einem Paukenschlag verlassen und noch einmal die adh-Open nach Hamburg holen. Außerdem wollten wir, dass unsere Jungs einen Heimbowl spielen können. Da die Footballszene in Hamburg sehr groß ist, ist für uns die Veranstaltung attraktiv und könnte somit auch zu einem Zuschauermagnet werden.

Was unterscheidet die adh-Open von einem „normalen“ Turnier? Wo siehst du die Unterschiede?

Ich sehe einen Unterschied im Zusammenhalt. Die einzelnen Mannschaften untereinander haben eine ganz andere Bindung zueinander, als das bei einem normalen Turnier der Fall ist. Bei solchen Turnieren steht meistens nur im Vordergrund, wer gewinnt und wer nicht. Bei adh-Open ist die Organisation auf Spaß und Freude am Turnier ausgelegt. Man spielt zwar gegeneinander, aber abends sitzen wieder alle zusammen und unterhalten sich, ohne dass Rivalitäten entstehen. Außerdem ist die Atmosphäre bei den adh-Open immer etwas ganz besonderes.

Seit der Vergabe des adh-Verbandsrates sind nun einige Monate vergangenen. Welche Schwerpunkte habt ihr bislang in der Organisation der adh-Open gesetzt? Welche organisatorischen Hürden müsst ihr noch überwinden?

Wir haben vor allem ein großes Augenmerk darauf gelegt, dass sich die Gästeteams bei uns wohl fühlen und dafür weder Kosten noch Mühen gescheut. Wir werden den Platz ähnlich wie beim German Bowl speziell einkreiden lassen, haben viel Unterstützung von außerhalb der Universität und möchten allen eine tolle Atmosphäre stellen, sowohl auf dem Platz, als auch daneben. Die letzten Hürden sind nun noch die letzten kleinen organisatorischen Dinge und vor allem der Aufbau. Die größte Hürde hier an der Uni war die Kommunikation innerhalb der Dienststelle. Hier waren sehr viele Absprachen zu treffen.

Worauf können sich die teilnehmenden Mannschaften besonders freuen?

Das Highlight am Bowl dieses Jahr wird wohl der Platz werden, der von fieldstaff eingekreidet wird. Das ist eine Firma, die sich auf Sportplatzgestaltung spezialisiert hat und auch immer den Platz für den German Bowl einkreidet. Auch wird die Playersparty mit DJ und Lounge wohl eine runde Sache werden.