Mit einem überraschenden 2:1-Erfolg haben sich die Herren der Uni Mainz den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Die Deutschen besiegten das mit zwei ATP-Spielern besetzte, an Eins gelistete Team der Istanbul Aydin Uni.
Den Auftakt machte Martin Olszowy, musste sich jedoch mit einem 6:3 und 6:0 geschlagen geben. Die solide Leistung des Türkens konnte die Mainzer Nummer zwei nicht halten und so gerieten die Rheinland-Pfälzer mit 0:1-Spielen in Rückstand. So geriet Jacques Negro gegen den auf 850 gelisteten ATP-Spieler unter Zugzwang. Nach der Entscheidung des ersten Satzes im Tie-Break (7:6) dominierte der Mainzer Spieler den zweiten Abschnitt und gewann so souverän 6:2. Nun kam es auf das abschließende Doppel an, in dem das deutsche Team zunächst ein 2:6 hinnehmen musste. Das Doppel Olszowy/Negro ließ jedoch nicht locker, drehte das Ergebnis (6:2) und ging so in den entscheidenden letzten Satz. Hier setzten sie sich durch ein 10:8 durch und stehen so im morgigen Viertelfinale.
Auch die Damen zogen souverän durch einen 3:0-Erfolg in die nächste Runde ein. Sie wurden zu keiner Zeit von ihren Gegnerinnen der Uni Ljubljana geprüft. Den Auftakt machte Nathalie Scherdel glatt mit 6:0 und 6:0. Auch die zweite Partie gestaltete Anne Zehetgruber zu einer eindeutigen Angelegenheit. Dem 6:1 im ersten Satz ließ sie ein 6:2 im zweiten folgen. Auf das abschließende Doppel verzichteten die Sloweninnen.
Bochum sichert sich Weiterkommen (Fußball)
Die WG Bochum bleibt bei den EUSA-Games 2016 ungeschlagen. Das Team von Trainer Adam Frytz konnte durch einen 3:0-Sieg gegen die finnische Uni Jyvaskyia den eigenen Punktestand auf sieben Zähler ausbauen. Damit löste der amtierende Europäische Hochschulmeister, der im Spiel auf den gelb gesperrten Kapitän Christian Mengert verzichten musste, auch gleichzeitig das Viertelfinal-Ticket.
Dabei taten sich die Ruhrgebiets-Kicker zunächst sehr schwer. Nach einer guten Schussmöglichkeit wenige Sekunden nach dem Anpfiff, fehlte den Bochumer Angriffsbemühungen oft die Zielstrebigkeit. Beide Mannschaften konnten aufgrund eines gut gestaffelten Defensivverbunds nur wenige Offensiv-Akzente setzen. So brauchte es ganze zehn Minuten, bis die deutschen Studenten die nächste Torgelegenheit erspielen konnten. Für größere Aufregung sorgte einzig eine Aktion im Strafraum, in der Christian März zu Boden gang und einen Strafstoß forderte. Der Schiedsrichter ließ die Partie jedoch berechtigt weiterlaufen und so blieb es beim 0:0.
Die erste Halbzeit blieb ohne echt Großchance und so musste Bochum, dem ein Punkt zum Weiterkommen reichte, im im zweiten Abschnitt seine Offensivbemühungen intensivieren. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel wurden die Bemühungen der Bochumer nun belohnt. Christoph Caspari spielte sich im Zusammenspiel mit Christian März per Doppelpass spielerisch durch die finnische Hintermannschaft und schob unhaltbar zum 1:0 ein. Danach dauerte es gerade einmal sechs Minuten, bis Deutschland wieder jubeln durfte. Erneut war es März, der am Tor beteiligt war – diesmal nicht als Vorbereiter, sondern als Torschütze (52. Minute). In der Folge ließ Bochum nichts mehr anbrennen und kam durch Wibbe zum 3:0-Endstand. Dabei hätte das Ergebnis am Ende noch höher ausfallen können, hätte Rios-Pfannenschmidt den Ball nicht aus sechs Metern über das Gehäuse gelupft.
Handballer der WG Köln im Viertelfinale (Handball)
Verloren und trotzdem gewonnen. Die Handball-Herren der WG Köln haben trotz einer 21:23-Niederlage gegen die Uni Minho den Einzug ins Viertelfinale perfekt gemacht. Im dritten Spiel der Gruppenphase machte den Domstädtern vor allem die extrem schlechte Chancenverwertung zu schaffen. Für die Damen verlief der Abschluss der Vorrunde ebenfalls sieglos. Mit einer deutlichen Niederlage gegen die Uni Zagreb verabschiedete sich die Mannschaft aus dem Turnier. Schnell liefen die Handballerinnen aus dem Rheinland einem 0:7 hinterher – einem Rückstand, den sie nie mehr aufholen konnten.
Aus der Traum für Würzburger Fußballer (Fußball)
Bei den letzten EUSA-Games in Rotterdam zog die WG Würzburg ins Halbfinale ein, bei der diesjährigen Ausgabe in Zagreb muss sich das Team von Gerhard Bömmel mit der Runde um die Plätze neun bis 16 begnügen. Mit dem 1:3 gegen das rumänische Team der Uni Babes Bolyai rutschte die bayerische Mannschaft auf Tabellenplatz drei ab. Zu Beginn des Spiels merkte man der Elf an, was auf dem Spiel steht. Die anfängliche Nervosität legte sich, nachdem ein Diagonalball die Abwehr aushebelte. Sebastian Fries schob zum 1:0 ein. Kurze Zeit später gab es Abstimmungsprobleme in der Würzburger Hintermannschaft, wodurch der Ausgleich fiel.
In der Folge verpasste Weißenberger die Möglichkeit zum 2:1. Statt eines Torabschlusses passte er in die Mitte, wobei der Ball beim rumänischen Schlussmann landete. Beide Teams zeigten in der Folge ein kampfbetontes Spiel auf hohem Niveau. Zehn Minuten vor dem Ende verlor die Würzburger Hintermannschaft einen Zweikampf an der Außenlinie, wodurch die Flanke des Gegners nicht mehr unterbunden werden konnte – die Folge: Das 1:2 für Babes Bolyai. Nach der Umstellung auf Dreierkette entschied ein Konter die Partie. Trainer Gerhard Bömmel ist trotz des Ausscheidens zufrieden mit der Turnierleistung: „Ich bin sehr stolz auf die Truppe. Wir haben uns als starke, ausgeglichene Mannschaft präsentiert und uns mit unserem Mini-Kader sowie einem top Teamspirit gut verkauft.“
Frankfurter Niederlage sorgt für deutsches Viertelfinale (Fußball)
Nach dem Sieg aus der ersten Partie ging es im heutigen Spiel zwischen der Uni Frankfurt und der Uni Valencia um den Gruppensieg in Gruppe B. Das bessere Ende hatte die spanische Konkurrenz für sich. Mit 2:0 besiegten die Südeuropäer Frankfurt verdient. Durch die Niederlage kommt es Sonntag zum deutschen Viertelfinale zwischen Frankfurt und Marburg.
Valencia zeigte von Anfang an die reifere Spielanlage. Viele gute Kombinationen spiegelten die Überlegenheit der Spanierinnen wider. In Führung gehend legte Valencia mit dem 2:0 noch vor der Halbzeit nach. Frankfurt hingegen ließ vor dem Seitenwechsel noch einige Chancen liegen. Nach der Pause zog sich Valencia zurück und ließ das Team vom Main kommen.
