Während die Frauenfußball-WM in Kanada in die entscheidende Phase geht, kämpfen auch die studentischen Fußballerinnen Deutschlands nach einem Titel. 16 Mannschaften treffen sich am 27. und 28. Juni 2015 an der Hochschule RheinMain und küren ihre Titelträgerinnen der DHM Fußball Frauen Kleinfeld. Wieder am Start sind die Titelverteidigerinnen der WG Erlangen-Nürnberg. Nach ihrem Erfolg im vergangenen Jahr gehen die Spielerinnen aus Franken in der Gruppe B auf das Spielfeld. Gegen die WG Göttingen, die Uni Tübingen und die WG Magdeburg wollen die Sportlerinnen aus Bayern die Vorrunde überstehen und somit den ersten Schritt Richtung Titelverteidigung gehen. Als Gruppenkopf der Gruppe C greift auch das 2014 drittplatzierte Team der WG Regensburg ins Geschehen ein. In der Vorrunde treffen die Sportlerinnen von der Donau auf die Teams der WG Freiburg, der Uni Bamberg und der WG Bochum. Spannung im Kampf um den Gruppensieg wird auch in der Gruppe D erwartet. Als Gruppenkopf treffen die Spielerinnen der WG Würzburg I auf die Teams der Uni Frankfurt, der Uni Koblenz-Landau und der TU Dresden. Dabei spielen die Sportlerinnen aus Franken, als viertplatzierte Mannschaft des vergangenen Jahres, schon im ersten Gruppenspiel gegen die Fußballerinnen der Uni Frankfurt. Diese belegten 2014 den fünften Rang. So dürfte schon das erste Spiel der Gruppe D für beide Mannschaften wegweisend werden.
Als Ausrichter geht die Hochschule RheinMain in der Gruppe A an den Start. Auf dem Papier ist die Vorrundengruppe der Gastgeberinnen mit der Uni Leipzig (Achte 2014), der WG Mainz (Elfte 2014) und der zweiten Mannschaft der WG Würzburg ausgeglichen. So wird ein enges Rennen um die beiden ersten Tabellenplätze, die zum Verbleib in der Hauptrunde berechtigen, erwartet. Die Hochschule RheinMain blickt mit der DHM Fußball Frauen Kleinfeld auf einen großartigen Sommer als Ausrichter im adh-Wettkampfprogramm zurück. Mit dem DHP Volleyball (Mixed), dem DHP Handball (Mixed) und nun der DHM Fußball Frauen Kleinfeld organisierte das Team der Hochschule RheinMain um den Hochschulsportleiter Klaus Lindemann gleich drei nationale Hochschulwettbewerbe. Dies bewerkstelligt die Hochschule ganz ohne eigene Sportanlagen. Schon 2014 brachte dieses Engagement den ersten Platz im offiziellen Ausrichter-Ranking des adh ein. Wo sich die Hochschule RheinMain am Ende diesen Jahres einreihen wird, bleibt abzuwarten. Am kommenden Wochenende steht erst einmal die letzte adh-Wettkampfveranstaltung der hessischen Hochschule im Sommersemester 2015 auf dem Programm.
