Im Ziel hatte Steffen in 24,06 Sekunden eine Hundertstel Vorsprung vor der 41 Jahre alten Ausnahmeschwimmerin Dara Torres aus den USA und verbesserte damit den fünf Monate alten Europarekord der Niederländerin Marleen Veldhuis um drei Hundertstelsekunden. Dritte wurde die erst 16 Jahre alte Australierin Cate Campbell (24,17). ((<schwimm-britta.jpg))Die Studentin des Wirtschaftsingenieurswesens ist gleichzeitig erste Doppel-Olympiasiegerin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) seit Michael Groß 1984. Zuletzt hatte Kristin Otto für die damalige DDR bei ihren sechs Siegen 1988 in Seoul als letzte deutsche Schwimmerin mehrfaches Gold geholt. 'Hier noch einmal zu gewinnen, ist fantastisch. Damit hätte ich nicht gerechnet. Leider tritt aber auch hier ein gewisser Gewohnheitseffekt ein. Es war ein sehr schöner Sieg, aber nicht so schön wie der über 100 m Freistil', sagte die zweifache Olympiasiegerin nach ihrem Erfolg. Dabei ließ sie offen, ob sie ihre Schwimmkarriere nach den Sommerspielen in Peking fortsetzen wird. Auch bei der Sommer-Universiade 2007 in Bangkok war Britta Steffen ein Doppelsieg über die 50 und 100 Meter Freistil gelungen. Unter den 17.000 Zuschauern im Wasserwürfel war auch der Chef de Mission des deutschen Olympiateams, Michael Vesper. Er zeigte sich begeistert über die Leistung von Britta Steffen. 'Das war schon wieder eine unglaubliche Aufholjagd', meinte der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB): 'Es ist einfach unglaublich, dass sie innerhalb von zwei Tagen so eine fantastische Leistung abgeliefert hat.' Quelle: dosb.de