20.02.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

Zweite Olympiawoche - zwei Wettbewerbe mit studentischer Beteiligung am heutigen Montag

Zu Beginn der zweiten Olympia-Woche standen bei den Winterspielen in Turin fünf Entscheidungen auf dem Programm. Studierende gaben am Montag, den 20.02.2005 im Eishockey und im Skispringen ihr Bestes.

Im Mannschafts-Wettbewerb der ''Skispringer'' (Großschanze) rechnete sich das deutsche Quartett mit Michael Uhrmann, Michael Neumayer, Georg Späth und Martin Schmitt vier Jahre nach dem Olympiasieg von Salt Lake City wieder Chancen auf den Gewinn einer Medaille aus. Doch die Deutschen blieben weit von der 140-Meter-Marke entfernt, über die sich die späteren Medailliennationen trieben. Der Rückstand auf Rang drei betrug letztlich 27,5 Punkte, womit die DSV im Skispringer erstmals seit 14 Jahren ohne eine Medaille bei Olympischen Spielen blieben. Der Bad-Reichenhaller Michael Neumayer, der an der FH Kempten studiert, sprang bei der Winter-Universiade 2005 in Insbruck/Seefeld auf Platz 7. In Turin belegte er bei seiner ersten Teilnahme an Olympischen Spielen in der vergangenen Woche Platz 11 (Großschanze) und Platz 8 (Normalschanze). Im Eishockey-Turnier der Frauen bestritten am Montag Abend Salt-Lake-City-Gewinner Kanada und Überraschungs-Finalist Schweden das Endspiel, aus dem Kanada mit 4:1 als souveränes Siegerinnen-Team hervorging. Das DEB-Team sicherte sich durch ein 1:0 nach Verlängerung und Penalty-Schießen gegen Russland Platz fünf im olympischen Turnier der Damen. Zu den Heldinnen des Abends zählte die 18-jährige Torhüterin und Studentin Jennifer Harß, die alle vier russischen Penaltys parierte. Der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele nach 49 von 84 Entscheidungen -1 Deutschland 7 Gold, 7 Silber, 4 Bronze, 18 Medaillen -2 USA 7, 4, 2, 13 -3 Russland 6,2,5, 13 -4 Österreich 4,5,1,10 -5 Südkorea, 3,3,1,7 -6 Italien 3,0,4,7 -7 Frankreich 3,0,2, 5 -8 Estland 3,0,0,3 -9 Norwegen 2,7,7, 16 -10 Kanada 2,6,5, 13