Es war gestern Abend kurz vor 20:00 Uhr, als die Mitglieder des EC der FISU in Brüssel über die Vergabe der Studierenden-Weltmeisterschaften Beach-Volleyball 2008 zu entscheiden hatten. Die umfangreiche und aussagekräftige Bewerbung, die der adh zusammen mit dem Hamburger Hochschulsport abgegeben hatte, verfolgt ein schlüssiges Konzept der kurzen Wege in einer der attraktivsten europäischen Städte und gab den Ausschlag für die Vergabe nach Hamburg. 'Dann spucken wir mal in die Hände und lassen 2008 einen riesigen Ballon in Hamburg steigen', war die Reaktion von Jörg Förster, Referent für Spitzen- und Wettkampfsport beim Hamburger Hochschulsport. 'Nachdem der adh bei den ersten beiden Studierenden-Weltmeisterschaften 2002 und 2004 je einmal Gold (2002 Männerteam Popp/Koreng), Silber (2002 Frauenteam Paul/Stöwe) und Bronze (2004 Männerteam Karger/Lammens) gewinnen konnte, haben wir nun auch die Möglichkeit uns als erstklassiger Ausrichter vor internationalem Publikum zu präsentieren', freut sich adh-Wettkampfsportreferent Thorsten Hütsch. Diese Vergabe ist eine Bestätigung für die Arbeit des adh und des Hamburger Hochschulsports in den letzten Monaten. Der adh wird nach dem Jahr 2000 (WUC Crosslauf in Jena) erstmals wieder ausrichtender Verband für eine Studierenden-Weltmeisterschaft sein, und kann damit seinem erklärten Ziel, regelmäßig internationale Veranstaltungen in Deutschland durchzuführen, ein Stück weit gerechter werden. 'Auf der entsendenden Seite wird der adh dem von internationaler Seite an Deutschland gestellten Anspruch schon jetzt mehr als gerecht. Mit der Ausrichtung der WUC Beach-Volleyball in drei Jahren werden wir die Gelegenheit bekommen, die hervorragende Tradition bei der Duchführung von Top-Events in Deutschland fortzusetzen', so adh-Generalsekretär, Olaf Tabor, der diese FISU-Veranstaltung in einer Reihe mit der Hochschuleuropameisterschaft Badminton im Oktober diesen Jahres verstanden wissen will. Gleichzeitig unterstreicht der Hamburger Hochschulsport seine besondere Stellung innerhalb der deutschen Hochschulen, wenn es um die Ausrichtung von Veranstaltungen im Wettkampfsport geht. Auch die Entwicklung der Sportart Beach-Volleyball innerhalb des Hochschulsports in Deutschland wird durch diese Ausrichtung sicher weitere wichtige Impuls erhalten.