12.10.2006 | Kategorie: Archiv , 2006 ,

WUC Badminton: Team holt Bronze

Zurzeit ist die WUC Badminton in vollem Gange. Der adh entsandte eine sechsköpfige Delegation nach Wuhan (China) – bestehend aus vier Aktiven, einem Schiedsrichter und Bastian Kruse, dem DC Badminton. Erstmalig findet zu Beginn der Wettkämpfe der Teamwettbewerb statt, bei dem sich das deutsche Team die Bronzemedaille sicherte. Hier ein Rückblick auf die ersten Tagen.

''Vom 10. bis 15. Oktober 2006 findet in Wuhan (China) die WUC Badminton statt. Der adh entsandte eine sechsköpfige Delegation nach Wuhan (China) – bestehend aus vier Aktiven, einem Schiedsrichter und Bastian Kruse, DC Badminton. Zu Beginn der Wettkämpfe stand der Teamwettbewerb auf dem Programm, bei dem sich das deutsche Team die Bronzemedaille sicherte. Hier ein Rückblick auf die ersten Tagen.'' ((<Badminton-WUC_Siegerehrung.jpg;Im dritten Satz fiel die Entscheidung um den Einzug ins Finale.)) Am Montag, den 09. Oktober 2006 reiste die deutsche Delegation, bestehend aus den Studierenden Caren Hückstädt (Universität der Künste Berlin), Gitte Köhler (Universität Hamburg), Roman Spitko und Michael Fuchs (beide Universität des Saarlandes) sowie Schiedsrichter Harald Schallenberg und Teamchef Bastian Kruse nach Wuhan. Am darauf folgenden Tag startete nach einer exotischen und farbenprächtigen Eröffnungsfeier der erstmalig bei einer Studierenden-WM ausgetragene Teamwettbewerb, im Sudirman-Cup-Format. Insgesamt nahmen zwölf Teams von vier Kontinenten am Teamwettbewerb teil. Gespielt wurde in vier Dreiergruppen, aus denen die Gruppensieger sich für das Halbfinale qualifizierten. Deutschlands Gruppengegner waren Polen am Dienstagabend und Sri Lanka am nächsten Morgen. Somit wurde gleich im ersten Spiel gegen Polen um den Gruppensieg gekämpft. Der Kampf dauerte 3,5 Stunden und gestaltete sich als sehr spannend und Nerven aufreibend. Spitko/Fuchs verloren überraschend das sicher geglaubte Herrendoppel in drei Sätzen gegen Paczek/Cwalina. So mussten die Damen für den Ausgleich sorgen, was in zwei Sätzen gegen Kurdelska/Matusewicz überraschender Weise gelang. Im dritten Spiel musste sich Roman erst den Jetlag aus den Beinen laufen, um im dritten Satz klar gegen Paczek zu siegen. Das darauffolgende Mixed von Fuchs/Köhler ging in knappen drei Sätzen an Cwalina/Kurdelska. So musste das abschließende Dameneinzel über den Gruppensieg entscheiden. Hier standen sich Caren Hückstädt und Angelika Wegrzyn gegenüber. Caren konnte mit druckvollem Spiel sicher den ersten Satz gewinnen. Nach einem kurzen Zwischentief zur Mitte des zweiten Satzes, fand sie zu ihrem Spiel zurück und konnte auch den zweiten Satz siegreich gestalten. Entsprechend groß war der Jubel im deutschen Team, da man von einem Pflichtsieg über Sri Lanka ausging, die bereits 5:0 gegen Polen verloren hatten. Erwartungsgemäß wurde das Spiel gegen Sri Lanka am nächsten Tag mit 5:0 gewonnen und somit stand das deutsche Team im Halbfinale den Russen gegenüber, die sich in ihrer Gruppe gegen Indonesien und Frankreich durchsetzen konnten. Im zweiten Halbfinale trafen die Topfavorit China und Taiwan aufeinander. Mittwochabends begann das Halbfinale mit dem Mixed Fuchs/Köhler gegen Dremin/Efremova. Der zweite Satz konnte zwar gewonnen werden, leider ging das Spiel ansonsten klar an die Russen. Im darauf folgenden Dameneinzel von Caren Hückstädt gegen die aktuelle Europäische Hochschulmeisterin Dimova, konnte Caren ihre anfängliche Dominanz zum Ende des ersten Satzes hin nicht halten und verlor in zwei knappen Sätzen. Nun galt es die drei restlichen Spiele zu gewinnen. Roman Spitko setzte dies direkt in die Tat um und gewann souverän sein Herreneinzel gegen Gorokhov. Im Damendoppel ging der erste Satz in der Verlängerung verloren, der zweite dagegen konnte in einer Aufholjagd gewonnen werden. Im dritten Satz konnte sich dann das eingespielte russische Doppel Dimova/Efremova mit ihrem etwas druckvolleren Angriffsspiel durchsetzen. So zogen die Russen in das Finale gegen China ein, das sich in seinem Halbfinale 3:1 gegen Taiwan durchsetzen konnte. Das Finale gestaltete sich klar für China. In nur 70 Minuten konnten die Gastgeber mit 3:0 gegen das russische Team den Sieg erringen. Trotz der knappen Halbfinalniederlage, kann sich das deutsche Team über die Bronzemedaille freuen und geht nach diesem guten Einstieg mit großer Motivation in das am Donnerstag beginnende Individualturnier.