Am 24. Juli 2014 beginnt in Cordoba die Badminton Weltmeisterschaft der Studierenden. Mit dabei sind 167 Sportlerinnen und Sportler aus 21 Ländern. Neben den starken asiatischen Badminton-Nationen wie Indien, Malaysia, China, Taipei, Thailand und Japan starten auch Exoten aus Mauritius, Nepal und Uganda bei der WUC. Aus Europa nehmen insgesamt fünf Nationen an den Welttitelkämpfen der Studierenden teil. Neben Deutschland sind Mannschaften aus Polen, Russland, Finnland und der Schweiz gemeldet. Nur das Team aus Großbritannien fehlt bei der WUC. Die Sportlerinnen und Sportler aus dem Vereinigten Königreich starten momentan bei den Commonwealth Games in Glasgow. „Wir erwarten ein starkes Teilnahmefeld. Die asiatischen Nationen gehen sicher als Favoriten in das Turnier. Aber es ist auch schön zu sehen, dass Nationen aller Kontinente vertreten sind“, erklärt Bastian Kruse. Der Disziplinchef Badminton im adh wird in Cordoba von Marcel Reuter auf der Trainerbank unterstützt. Die beiden betreuen die sechsköpfige Mannschaft in Spanien.
Drei Badmintonspielerinnen schickt der adh zur WUC. Mit dabei ist auch Universiade-Teilnehmerin Kira Kattenbeck (Uni Bochum). Die Sportlerin aus Nordrhein-Westfalen erreichte im vergangenen Jahr bei der Universiade in Kazan den achten Platz im Teamwettbewerb. Im Mai diesen Jahres war sie Mitglied der Nationalmannschaft bei der Team-WM in Indien. Ebenfalls aus NRW kommt Anika Dörr. Die Studentin der Uni Duisburg-Essen gewann 2014 in der Nationalmannschaft die Bronzemedaille bei der Team-EM. Nun geht sie bei der WUC an den Start. Komplettiert wird das deutsche Damen-Trio von Franziska Volkmann (Uni Bochum). Die aus Hamburg stammende Studentin gewann 2013 bei der EM der U19 die Bronzemedaille im Mixed- und Teamwettbewerb.
Zusammen mit den Damen gehen die Männer an den Start. Mit Kai Schäfer (FU Hagen) ist der amtierende Deutsche Meister in der Altersklasse U22 Teil des deutschen Teams. Komplettiert wird die Mannschaft von Mark Lamsfuß und Fabian Holzer (beide HTW des Saarlandes). Holzer gewann bei der Junioreneuropameisterschaft 2011 die Silbermedaille im Doppel mit Max Schwenger, Universiade-Teilnehmer 2013. Lamsfuß feierte in diesem Jahr beim Länderspiel gegen Belgien sein Nationalmannschaftsdebüt. Mit diesem schlagkräftigen Team blickt Disziplinchef Bastian Kruse zuversichtlich auf die Wettbewerbe in Cordoba. „Die Spielerinnen und Spieler sind gut drauf. Wir werden im Teamwettbewerb in der Setzliste einen der Plätze fünf bis acht einnehmen und damit eine gute Chance erhalten, um im Kampf um die vorderen Positionen ein Wort mitzureden“, so der DC.
