Am heutigen Samstag, den 13.08.2005 fanden nach dem gestrigen Spiel von Nina Dübbers, die ihr Erstrundenmatch gegen die Ägypterin Nehal Salah mit 6:1, 6:3 gewann, zwei weitere Tennis-Matches mit deutscher Beteiligung (Florain Kunth und Ralph Grambow) bei der XXIII. Sommer-Universiade in Izmir statt. ''Das deutsche Tennisteam bei der XXIII. Sommer-Universiade'' Für Deutschland sind zwei männliche Spieler, Ralph Grambow (DSHS Köln / Der Club an der Alster Hamburg) und Florian Kunth (Uni Hamburg / Der Club an der Alster Hamburg) sowie die Spielerinnen Nina Dübbers (Uni Mannheim / TC BASF Ludwigsburg) und Lydia Steinbach (Uni Halle-Wittenberg / TC BW DD Blasewitz) vor Ort. ((univ_tennisteam_gross.jpg;Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft Tennis: Nina Dübbers, Florian Kunth, Lydia Steinach und Ralph Grambow v. l. nach r.)) Thorsten Hütsch, Wettkampfsportreferent im adh, schätzt die Erfolgsaussichten im Tennis positiv ein: „Das vierköpfige Tennisteam hat Chancen auf ein bis zwei Medaillen. Vor allem in den beiden Doppelbewerben und im Mixed haben Nina Dübbers, Lydia Steinbach, Florian Kunth und Ralph Grambow wieder alle Möglichkeiten Edelmetall zu ernten.“ Die Universiade hat für die Aktiven einen hohen ideellen Wert, der internationale Stellenwert ist dagegen in dieser Sportart eher gering, da bei der Universiade keine Weltranglistenpunkte zu erzielen sind. Dennoch ist mit einem hochkarätigen Teilnahmefeld zu rechnen: In Izmir sind um die 20 – 25 Weltranglistenspielerinnen und ebenso viele –spieler mit WTA bzw. ATP-Positionen zwischen 100 und 200 gemeldet. Dazu kommen eine Reihe von Aktiven, die auf der Weltrangliste zwischen Platz 300 und 400 stehen, die aus Studiengründen nicht oder nicht mehr regelmäßig an Weltranglisten-Turnieren teilnehmen können. Besonders stark sind die Spielerinnen aus Asien und GUS-Staaten, die teilweise unter den ersten 100 der Weltranglisten stehen. Für die Sommer-Universiade in Izmir haben über 147 Nationen ihre Athleten und Athletinnen gemeldet. So sind die Turnierfelder bei der Universiade insgesamt größer als bei anderen internationalen Turnieren. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass im Vorfeld keine Qualifikationen gespielt werden müssen. ''Florian Kunth'' ((<univ_florian.kunth.jpg;Florian Kunth)) Florian Kunth, der in diesem Jahr im Einzel und Doppel Deutscher Hochschulmeister wurde, spielt seit letztem Monat in der zweiten Bundesliga. Heute bestritt er seine erste Runde gegen A. Daldom aus Thailand. Kunth ist mit seinem heutigen Spiel sehr zufrieden: „Bei einem ersten Spiel weiß man nie genau, was auf einen zukommt. Was mein erste Match ein wenig erschwert hat, waren die hochsommerlichen Temperaturen auf der Platzoberfläche von ca. 50 Grad.“ Den ersten Satz bestritt Florian Kunth souverän mit 6:4, den zweiten Satz verlor er mit 2:6. „Durch einige fragwürdige Abläufe im Vorgehen der Schiedsrichter kam es zu Unruhen auf dem Platz. Dadurch habe ich zeitweise meine Konzentration verloren.“ Im letzten Satz fand Kunth zu seiner Form zurück und besiegte den Thailänder erfolgreich mit 6:3. Das nächste Spiel wir er vorraussichtlich morgen gegen William Forcellini (San Marino) bestreiten. ''Ralph Grambow'' Ralph Grambow spielt bis in den späten Abend gegen den Koreaner J.S. An und musste sich nach einem abwechslungsreichen Match mit 1:6, 7:5 und 4:6 geschlagen geben.