''Schüler- und Studenten-Länderkampf GER – CHN 2004 25.7. – 4.8.2004 in Peking'' Nach dem ersten Schüler- und Studenten-Länderkampf gegen China im vergangenen Jahr in Aachen, war es dieses Jahr die Springer-Auswahl des adh, die nach China reiste, um sich erneut mit der Tsinghua Universität in Peking zu messen. Schon am Flughafen wurde unsere Truppe herzlich empfangen. Die Gastfreundschaft der Chinesen war beeindruckend, die Organisation glänzend, das Hotel wirklich gut und auch die vielzitierte chinesische Verpflegung überraschte uns keinesfalls mit sagenumwobenen Gerichten, sondern war einfach super! Alle waren unglaublich bemüht, alles nach unseren Wünschen zu gestalten. Auch das Training konnten wir ganz nach unseren Vorstellungen gestalten und mit Ausnahme eines Besuches der verbotenen Stadt nutzten wir die Zeit, um uns intensiv auf den Wettkampf gegen die leistungsstarke chinesische Mannschaft vorzubereiten. ((<wasserspringen-team.jpg;Das LK-Team in der verbotenen Stadt)) Der erste Wettkampftag begann mit den Synchron-Disziplinen am Freitag für uns dann leider nicht so erfolgreich, wie erhofft. Patrick Rodriguez Rubio und Stefan Ulrich zeigten vom 3m-Brett Schwächen beim 2 ½ Rückwärts und mussten den hier durchaus schlagbaren Chinesen mit 283,90 zu 308,20 Punkten den Vortritt lassen. Norman Becker und Sascha Klein vergaben vom Turm ebenfalls einen möglichen Sieg. Sie verloren allerdings beim 3 ½ Delphin 30 Punkte gegenüber dem ebenfalls keineswegs übermächtigen chinesischen Paar, welches dann mit guten 340,10 Punkten gewann. Absolut übermächtig waren allerdings - wie erwartet - die chinesischen Frauen-Paare. Sylvia Gilleßen und Anna Bader gingen in beiden Synchron-Disziplinen an den Start, nicht zuletzt damit uns nicht bevor es überhaupt losging schon 50 Punkte in der Länderkampf-Wertung verloren gingen. Mit 227,00 Punkten erreichten sie dann auch ihr Ziel, eine ordentliche Leistung abzuliefern, allein gegen die Chinesinnen (310,05) war damit natürlich nichts auszurichten. Insbesondere vom Turm bekamen wir eine Weltspitzenleistung zu sehen. Mit 347,90 Punkten hätten die jungen Schülerinnen Xiong Qingqing und He Zi auch die Männerkonkurrenz gewonnen!! ((<wasserspringen-team3 stand immer im vordergrund in welcher sprache auch samstag aber kam dann unser unsere männer wuchsen förmlich über sich hinaus und belegten platz stefan ulrich gewann mit vor patrick pollok rodriguez r. nahm dem besten chinesen nicht nur mehr als punkte sondern zeigte insbesondere sehr schöne rückwärts die ihrer außergewöhnlichen fliegenden ausführung selbst bei den erfolgsverwöhnten beachtung fanden. rubio patzte bis kurz schluß führung liegend leider beim delphin auerbach. denn gerade diese beiden sprünge hat er training besonders häufig gut letztendlich musste vorbeiziehen der verletztem seine relativ leichte serie ohne schwäche durchsprang. christoph steinicke konnte wettkampf ganz an steigerung anknüpfen. vom konnten wir diesmal frauen mithalten. katja dieckow gelang auf schwächen auerbach alles wurde punkten hinter jungen he einer anspruchsvollen zweite. sylvia gilleßen sorgte für wichtigen länderkampf-punkte eine ordentliche leistung. abschließenden turmspringen am sonntag drei turmspringer eric bartel verletzungsbedingt seinen start verzichten ihre wirklich guten höchst engagierten trainingsleistungen erste durchgang kür war ein trauerspiel. norman becker seiner sascha klein handstand henrik mai rückwärts. trotzdem restlichen ordentlich keiner rückstand aufholen. Übrig blieben damit plätze waren karten schon vorfeld verteilt. chinesinnen zeigten so eindrucksvoller sicherheit höchste dass es zwei um noch darum gehen leistung achtbar zu schlagen. gilleßens trainingsfleiß ordentlichen belohnt. anna bader hatte wenig pech. nach trainingserfolgen erwischte sie nacht magen-darm-infektion zähne schön überhaupt starten können. begnügen musste. was diesem einfach weltklasse. ging dong silber zi kaum schwächeren länderkampfwertung erreichten erwarteten bisschen knapper hätte durchaus ausgehen männern drin. allerdings müssten wohl unserer ersten reihe mitzuhalten.>wasserspringen-team2.jpg;Am Ende standen der 2. Platz und viele neue Bekanntschaften)) Zeit zum Entspannen hatten wir uns trotzdem redlich verdient. So besuchten wir nach den Wettkampftagen noch gemeinsam mit den chinesischen Springern die Große Mauer, erkundeten Pekings Einkaufspassagen und Märkte, wo wir so manchen Händler mit wohlgeübtem 'Give me cheaper!' zur Verzweiflung brachten. Abgerundet wurde diese aufregende und erfahrungsreiche Wettkampf- und Begegnungsreise schließlich mit einem netten gemeinsamen Abschlussabend. Stefan Nitsche</wasserspringen-team3>