''Zweiter Parlamentarischer Abend des Allgemeinen Deutschen Hochschul-sportverbandes (adh) am 16. Juni 2004 in Berlin'' Dieburg, 14.06.2004 - Die deutsche Bundesregierung strebt nach Spitzenuniversitäten, die sich international mit Hochschulen wie Oxford, Cambridge oder Harvard messen können. Dafür stellt sie Finanzmittel in Millionenhöhe bereit. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband knüpft thematisch mit seinem zweiten Parlamentarischen Abend an diese Entwicklungen an und hinterfragt die Wichtigkeit des Hochschulsports für den Stellenwert der einzelnen Bildungsstandorte. Dazu zählt auch der Spitzensport. „Er muss zukünftig zu einem Aushängeschild für deutsche Hochschulen werden und darf für die studierenden Sportlerinnen und Sportler nicht länger ein Handicap für ein zügiges Studi-um darstellen“, meint auch Dagmar Freitag (Sportpolitische Sprecherin der SPD). Das Impulsreferat „Die Bedeutung des Hochschulsports für den Bildungsstandort Deutschland“ von Prof. Dr. Holger Preuß (Universität Mainz) fungiert als Einstieg in eine Diskussion über die Bedeutung, die Auswirkungen und das Entwicklungspotential des Hochschulsports. Unter den Gästen erwarten die Organisatoren die sportpolitischen Sprecher aller Bundestagsfraktionen wie Dagmar Freitag (SPD), Klaus Riegert (CDU), Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen) und Detlef Parr (FDP). Weitere hochrangige Vertreter aus der Sportpolitik haben sich angekündigt. Neben DSB-Präsident Manfred von Richthofen, der ein Grußwort spricht, sind u. a. Dr. Andreas Eichler (Generalsekretär DSB), Dieter Graf Landsberg-Velen (Vizepräsident NOK), Bernhard Schwank (NOK Generalsekretär), Hans-Ludwig Grüschow (Vorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe) anwesend. DSB-Präsident Manfred von Richthofen wird sich in einer Interviewrunde gemeinsam mit Katja Keller (studentische Spitzensportlerin) und den o g. Vertretern des Bundestags-sportausschusses sowie mit Hannes Gschwentner (Landeshauptmannstellvertreter der Tiroler Landesregierung) und Dr. Michael Bielowski (Vize-Bürgermeister der Stadt Innsbruck) den Fragen der Hochschulsportverantwortlichen aus ganz Deutschland stellen. Dabei geht es insbesondere um den studentischen Spitzensport und die Förderung desselben sowie um die zukünftige Ausrichtung von internationalen Top-Wettkampfveranstaltungen für Studierende. Die beiden österreichischen Vertreter sind im Organisationskomitee der Winter-Universiade 2005 und versprechen sich mit der Ausrichtung in Innsbruck/Seefeld ganz konkrete Vorteile für ihr Land / Region. Welche positiven Signale setzt Deutschland zur internationalen Stärkung seiner Studienstandorte? Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr in der Technischen Universität Berlin, Hauptgebäude – Lichthof, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin. Meike Brumaire