Anlässlich des 75. Geburtstages von NOK-Ehrenpräsident Prof. Walther Tröger am 4. Februar dankte Dr. Klaus Steinbach, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) für Deutschland, dem Jubilar für dessen herausragende Leistungen für den olympischen Sport, die Olympische Bewegung und für das NOK. Walther Tröger war einer, dem Ämter und Funktionen nur so zuflogen. 1953 wurde er Geschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes bis er 1961 zum NOK wechselte. Er trat in die Dienste des NOK ein und war dort bis 1992 Generalsekretär. Von 1992 bis 2002 stand er als Nachfolger Willi Daumes als Präsident an der Spitze des NOK. Bei den Olympischen Spielen in München war Walther Tröger 1972 Bürgermeister des Olympischen Dorfes. Bei Olympischen Winterspielen agierte er zwischen 1962 und 2002 nicht weniger als acht Mal als Chef de Mission deutscher Olympiamannschaften. Im Internationalen Olympischen Komitee (IOC), dessen Mitglied er 1989 wurde und bis heute ist, war er zwischen 1983 und 1990 Sportdirektor. Im Europäischen Olympischen Komitee ist er seit 1995 Mitglied der Exekutive. Zu den zahlreichen Ehrungen, die ihm für seine Verdienste im nationalen und internationalen Sport zuteil wurden, zählt neben Auszeichnungen der großen Sportfachverbände auch das große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Manfred von Richthofen, der Präsident des Deutschen Sportbundes, würdigte in seinem Glückwunschschreiben das stets gemeinsame Ziel, die Förderung des deutschen Sports, das trotz manchmal unterschiedlicher Auffassungen die Zusammenarbeit geprägt habe. Darüber hinaus bleibe, so von Richthofen, Trögers Rat aus dem internationalen Bereich auch künftig unentbehrlich. Quelle: DSB PRESSE DOKUMENTATION IV Nr. 7/10.02.2004